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Wirtschaft
Liechtenstein|07.02.2018 (Aktualisiert am 23.07.18 17:12)

Gemäss "BaZ": Postauto Liechtenstein profitierte von Tricksereien der Mutter

VADUZ/BERN - Die Postauto Schweiz AG beschaffte sich mit Bilanz-Tricks unrechtmässig Subventionen des Schweizer Staates. Dies, offenbar um den ÖV in Liechtenstein und Frankreich zu finanzieren, wie die "Basler Zeitung" berichtet.

Archivfoto: Zanghellini

VADUZ/BERN - Die Postauto Schweiz AG beschaffte sich mit Bilanz-Tricks unrechtmässig Subventionen des Schweizer Staates. Dies, offenbar um den ÖV in Liechtenstein und Frankreich zu finanzieren, wie die "Basler Zeitung" berichtet.

Die PostAuto Schweiz AG hat zwischen 2007 und 2015 mittels buchhalterischen Tricks zu hohe Subventionen von Bund und Kantonen bezogen, wie das Bundesamt für Verkehr (BAV) im Rahmen einer Revision festgestellt hat. Dasselbe gilt möglicherweise für die Jahre 2016 bis 2018.

Profiteure dieser Bilanz-Tricksereien seien damit die Postauto Liechtenstein Anstalt sowie zehn Tochtergesellschaften in Frankreich gewesen, wie die «Basler Zeitung» schreibt. Tatsächlich ist aus dem Revisionsbericht ersichtlich, dass die ausländischen Töchter 2016 gesamthaft einen negativen Ertrag ausgewiesen haben. 

Die Scheizerische Post – Muttergesellschaft der PostAuto Schweiz AG – wollte den Bericht der "BaZ" am Mittwochabend gegenüber dem "Volksblatt" nicht kommentieren. Nach "heutigem Kenntnisstand" seien jedenfalls alle unrechtmässig erhaltenen Subventionen "innerhalb der Organisationseinheit PostAuto" verblieben, teilte Post-Mediensprecher Oliver Flüeler, schriftlich mit. 

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(ds/sda)

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