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Wirtschaft
Liechtenstein|11.01.2018 (Aktualisiert am 11.01.18 11:21)

Swarovski will in Triesen weitere Stellen abbauen

TRIESEN - Swarovski wird in Triesen bis Ende 2018 rund 25 weitere Stellen abbauen. Das kündigte das Unternehmen am Donnerstag in einer Aussendung an.

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TRIESEN - Swarovski wird in Triesen bis Ende 2018 rund 25 weitere Stellen abbauen. Das kündigte das Unternehmen am Donnerstag in einer Aussendung an.

"Wir werden damit das globale Netzwerk von Swarovski nutzen und gleichzeitig in das nachhaltige Bestehen des Standortes investieren."

Joachim Schück, Managing Director Swarovski AG in Triesen

"Um künftig noch besser und schneller auf die Wünsche der Kunden und auf die Marktentwicklungen reagieren zu können, gibt sich das Unternehmen eine neue, schlankere Struktur. Weltweit werden dabei in vielen Bereichen Managementebenen reduziert und Redundanzen aufgehoben. Diese wichtige Transformation wurde bereits 2016 gestartet und hat auch in Triesen Veränderungen mit sich gebracht", schreibt das Unternehmen in einer Aussendung.

„Im Sinne der Transparenz und im Einklang mit unseren Unternehmenswerten haben wir unsere Mitarbeitenden gestern Nachmittag darüber informiert, welche nächsten Schritte zur Implementierung der zukünftigen Struktur hier am Standort im Jahr 2018 erfolgen werden. Wir werden damit das globale Netzwerk von Swarovski nutzen und gleichzeitig in das nachhaltige Bestehen des Standortes investieren“, wird Joachim Schück, Managing Director von Swarovski AG in Triesen, in der Aussendung zitiert. Aus heutiger Sicht würden am Standort Triesen bis Ende 2018 noch rund 25 Stellen betroffen sein. Für die Betroffenen habe das Unternehmen grosszügige und verantwortungsvolle Lösungen zugesichert, die über die üblichen gesetzlichen Standards hinausgehen. Darüber hinaus sollen auch Unterstützung bei der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz sowie Coachings angeboten werden.

Wie das Unternehmen weiter mitteilt, sei Triesen im globalen Swarovski-Unternehmen ein wichtiger, weltweit agierender Standort. Hier ist unter anderem die weltweite Verantwortung für die gesamte Lieferkette einschliesslich der Produktionsstätten in Thailand, Vietnam und China gebündelt, ebenso die globale Planung und das Qualitätsmanagement des Konsumgüterbereiches. Am Standort arbeiten über 500 Mitarbeitende, weltweit stehen nahezu 10 000 Mitarbeiter in Triesner Verantwortung. In den nächsten drei Jahren sollen über 20 Millionen Euro in ein weltweites Planungsprojekt sowie in die Modernisierung des Triesner Logistics Service Center investiert werden.

(pd/hf)

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