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(Foto: Michael Zanghellini)
Jahresbilanz
Liechtenstein|06.03.2018 (Aktualisiert am 06.03.18 09:04)

65,8 Mio. Franken: VP Bank mit deutlichem Gewinnanstieg

ZÜRICH - Die VP Bank Gruppe erwirtschaftete 2017 einen laut eigenen Angaben sehr guten Konzerngewinn von 65.8 Mio. Franken. Die betreuten Kundenvermögen hätten um 13.0 Prozent zu, so die Bank in ihrer Aussendung. Die Kernkapitalquote betrage überdurchschnittliche 25.7 Prozent.

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ZÜRICH - Die VP Bank Gruppe erwirtschaftete 2017 einen laut eigenen Angaben sehr guten Konzerngewinn von 65.8 Mio. Franken. Die betreuten Kundenvermögen hätten um 13.0 Prozent zu, so die Bank in ihrer Aussendung. Die Kernkapitalquote betrage überdurchschnittliche 25.7 Prozent.

Die VP Bank Gruppe weist für das Geschäftsjahr 2017 einen um 13.4 Prozent gesteigerten Konzerngewinn von 65.8 Mio. Franken (Vorjahr: 58.0 Mio.) aus. Im Vergleich zum Vorjahr habe sich der Geschäftsertrag um 9.8 Prozent von 273.2 Mio. auf 300.1 Mio. Franken erhöht und sei somit um 26.9 Mio. Franken gestiegen. Der Erfolg aus dem Zinsgeschäft erhöhte sich laut VP Bank gegenüber dem Vorjahr um 2.0 Prozent auf 104.4 Mio. Franken. Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft habe 2017 um 4.3 Prozent auf 123.9 Mio. Franken zugenommen. Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft sei um 12.9 Prozent auf 50.2 Mio. Franken gestiegen. Aus den Finanzanlagen resultierte ein Erfolg von 19.2 Mio. Franken (Vorjahresperiode: 7.6 Mio.), führte die Bank aus.

 

Geschäftsaufwand steigt planmässig

Der Geschäftsaufwand sei gegenüber dem Vorjahr um 17.6 Mio. Franken von 212.2 Mio. auf 229.8 Mio. (Zunahme um 8.3 Prozent) gestiegen. Der Sachaufwand habe sich im Jahr 2017 um 11.8 Prozent auf 57.8 Mio. Franken erhöht. Diese Steigerung sei hauptsächlich auf externe Beratungskosten im Zusammenhang mit Projekten zu regulatorischen Anforderungen, Wachstumsinitiativen und der Digitalisierung zurückzuführen. Der Personalaufwand habe sich hingegegen im Vergleich zum Vorjahr geringfügig um 0.4 Prozent auf 134.8 Mio. Franken reduziert. Aufgrund der Anpassung des Umwandlungssatzes der Vorsorgeeinrichtung sei der Personalaufwand um 10.1 Mio. Franken entlastet worden. Der Personalbestand wurde laut Bank aber gegenüber dem 31.12.2016 um 8.3 Prozent auf 800 Vollzeitstellen ausgebaut.. Die Abschreibungen lagen 5.1 Prozent über dem Vorjahr und betrugen 23.6 Mio. Franken. Die Wertberichtigungen, Rückstellungen und Verluste hätten sich gegenüber dem Vorjahr auf insgesamt 13.6 Mio Franken erhöht. Die Zunahme begründe sich durch eine Einigung mit den Behörden in Deutschland im Zusammenhang mit unversteuerten Vermögenswerten deutscher Kunden und die damit vorgenommene einmalige Rückstellung über 10.9 Mio. Franken

Die Cost/Income Ratio konnte auf 64.2 Prozent (Vorjahr: 68.4 Prozent) gesenkt werden. Mit einer Tier 1 Ratio von 25.7 Prozent (Vorjahr: 27.1 Prozent) besitzt die VP Bank Gruppe im Branchenvergleich eine äusserst komfortable Eigenkapitalbasis. Die Bilanzsumme erhöhte sich um 8.3 Prozent auf 12.8 Mrd Franken.

Die betreuten Kundenvermögen der VP Bank Gruppe beliefen sich Ende 2017 auf 40.4 Mrd. Franken. Gegenüber dem Vorjahreswert von 35.8 Mrd. Franken bedeutet dies eine Zunahme um 13.0 Prozent.  Die VP Bank Gruppe verzeichnete im Jahr 2017 einen Netto-Neugeldzufluss an Kundengeldern in Höhe von 1894 Mio. Franken (Vorjahr: organischer Netto-Neugeldzufluss von 7.0 Mio.Franken).  Die Custody-Vermögen erhöhten sich laut VP Bank auf  6.1 Mrd. (Vorjahr: 5.8 Mrd.). Das Kundenvermögen einschliesslich der Custody-Vermögen betrug per 31. Dezember 2017 46.4 Mrd. Franken (Vorjahr: 41.5 Mrd.).

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