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Platzt nun die Blase? Darüber rätseln die Experten. (Symbolfoto: SSI)
Wirtschaft
Liechtenstein|18.01.2018 (Aktualisiert am 18.01.18 12:04)

Bitcoin-Kurs rauscht nach unten - Experten aus Liechtenstein bleiben gelassen

VADUZ - Seit Monaten gibt es bei den Bitcoins steil nach oben. Doch nun geht es rasant abwärts. Mittlerweile ist der Kurs unter die psychologisch wichtige Marke von 10 000 Franken gerutscht. Doch die Experten bleiben gelassen - noch.

Platzt nun die Blase? Darüber rätseln die Experten. (Symbolfoto: SSI)

VADUZ - Seit Monaten gibt es bei den Bitcoins steil nach oben. Doch nun geht es rasant abwärts. Mittlerweile ist der Kurs unter die psychologisch wichtige Marke von 10 000 Franken gerutscht. Doch die Experten bleiben gelassen - noch.

Es ist ein tiefer Fall: In gut zwei Monaten hatte sich der Bitcoin-Kurs auf 20 000 US-Dollar verdoppelt – jetzt rutscht er wieder unter die Marke von 10 000 US-Dollar. Die Cyber-Devise verbilligte sich am Mittwoch um weitere sieben Prozent. In der Früh kostete ein Bitcoin auf der grossen Handelsplattform Bitstamp etwa 11 000 US-Dollar (8994,28 Euro). Gegenüber dem Schweizer Franken lag das Tagesstief gestern Nachmittag bei 9535 Franken. Bereits am Dienstag war der Kurs um etwa 25 Prozent von eingebrochen. Seit geraumer Zeit warnen Experten, nun rätseln sie, ob sich Bitcoins und andere Digitalwährungen von ihrem Absturz noch einmal erholen oder ob die von vielen diagnostizierte Blase nun endgültig platzt.

Gesunde Abkühlung oder Crash?

Mark Valek vonseiten der Schaaner Incrementum AG, reagiert jedoch noch recht gelassen auf die aktuelle Entwicklung. Er erinnert auf Anfrage des «Volksblatts» daran, dass Kryptowährungen die wohl volatilste Anlageklasse überhaupt seien. «Das bedeutet, man sollte sich nicht über Kursschwankungen in diesem Ausmass wundern».

«Aus markttechnischer Sicht ist eine Bereinigung einfach überfällig gewesen.»

Mark Valek, Incrementum AG (Schaan)
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