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Von Links: Der Wildpoldsrieder Bürgermeister Arno Zengerle, Susi Vogl, Vorsteherin Maria Kaiser-Eberle und Norman Walch. (Foto: Paul Trummer)
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Liechtenstein|13.10.2015 (Aktualisiert am 13.10.15 13:08)

Wildpoldsried: Regenerativ mit Rendite

WILDPOLDSRIED -  Dass sich eine vollständig erneuerbare Energieversorgung für ein Dorf auch rentieren kann, beweist die Oberallgäuer Gemeinde Wildpoldsried seit Jahren. Am Montag referierte Bürgermeister Arno Zengerle über sein Vorzeige-Energiedorf im Ruggeller Gemeindesaal.

Von Links: Der Wildpoldsrieder Bürgermeister Arno Zengerle, Susi Vogl, Vorsteherin Maria Kaiser-Eberle und Norman Walch. (Foto: Paul Trummer)

WILDPOLDSRIED -  Dass sich eine vollständig erneuerbare Energieversorgung für ein Dorf auch rentieren kann, beweist die Oberallgäuer Gemeinde Wildpoldsried seit Jahren. Am Montag referierte Bürgermeister Arno Zengerle über sein Vorzeige-Energiedorf im Ruggeller Gemeindesaal.

Wildpoldsried im Allgäu und Ruggell haben vieles gemeinsam. Beides sind ländliche Gemeinden, besitzen eine vergleichbare Einwohnerzahl und sind auf dem Weg in eine nachhaltige Energiezukunft mit lokaler Versorgung. Im Juni 2013 besuchte eine Gruppe mit Vertretern der Unterländer Umweltkommissionen die Oberallgäuer Gemeinde, zunächst um die dortigen Windkrafträder zu besichtigen, wie Norman Walch von der Ruggeller Umweltkommission erinnerte, weil in Liechtenstein ebenfalls gerade Windmessungen durchgeführt wurden. Doch dann war man vor Ort erstaunt, dass es der Gemeinde gelungen war, mit einem Mix aus Windkraft, Biogas, Solarstrom und -wärme, Holz- und Wasserkraftnutzung zu hundert Prozent regenerativ zu werden. Ein Ziel, welches das Dorf nach einem gemeinsamen Gemeideratsbeschluss aus dem Jahr 1999 für das Jahr 2020 anstrebte, durch rege Bürgerbeteiligung jedoch bereits sieben Jahre früher erreichte.

Mehr dazu lesen Sie im „Volksblatt“ vom Mittwoch (14. Oktober 2015).

(jm)

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