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Informierten zum Mena-Haus, von links: Vorsteher Rainer Beck und Architekt Florin Frick. (Foto: Michael Zanghellini)
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Liechtenstein|30.10.2014 (Aktualisiert am 30.10.14 16:19)

300 Jahre altes „Mena-Haus“ soll erneuert werden.

PLANKEN - Vor eineinhalb Jahren hat die Gemeinde Planken das leerstehende, sogenannte „Mena-Haus“ an der Dorfstrasse gekauft. Der Erhalt desselben liegt im öffentlichen Interesse, daher hat eine Projektgruppe im Auftrag der Gemeinde Planken ein Sanierungsprojekt erstellt. Dieses wurde am Mittwochabend der Plankner Bevölkerung vorgestellt.

Informierten zum Mena-Haus, von links: Vorsteher Rainer Beck und Architekt Florin Frick. (Foto: Michael Zanghellini)

PLANKEN - Vor eineinhalb Jahren hat die Gemeinde Planken das leerstehende, sogenannte „Mena-Haus“ an der Dorfstrasse gekauft. Der Erhalt desselben liegt im öffentlichen Interesse, daher hat eine Projektgruppe im Auftrag der Gemeinde Planken ein Sanierungsprojekt erstellt. Dieses wurde am Mittwochabend der Plankner Bevölkerung vorgestellt.

Das im Jahr 1726 erbaute Wohnhaus mit Ökonomiegebäude wurde bis vor wenigen Jahren von der letzten Eigentümerin, Philomena Nägele, bewohnt. Da seitens der Verwandtschaft kein Kaufangebot einging, wurde der Gemeinde Planken der ganze Komplex zum Kauf angeboten. Die Besitzerin äusserte in einem Schreiben vom Januar 2013 den Wunsch, dass die Gemeinde dieses Haus für das Ortsbild in Zukunft erhalten soll. Sie war dann auch bereit, das Anwesen zum amtlichen Verkehrswert und nicht zum höheren Marktwert, in Höhe von Fr. 719 000, an die Gemeinde zu verkaufen. Philomena Nägele ist im Oktober 2013 in ihrer Heimat in Mals/Südtirol verstorben.

Sorgfältige Sanierung geplant

Gemeindevorsteher Rainer Beck ist es ein Anliegen, dass nun auch das Mena-Haus, das in unmittelbarer Nähe der bereits unter Denkmalschutz stehenden Gebäude wie die St. Josef Kapelle und das Rechenmacherhaus steht, sanft saniert  und dann als Wohnhaus wieder zu neuem Leben erwachen sollte. Es entstünde dann ein mittelalterlicher Dorfkern, den zu erhalten die Gemeinde Planken  gerne bereit ist. Die Sanierungskosten des Mena-Hauses mit Scheune belaufen sich auf ca. 850.000 Franken, die geschätzte Subvention durch den Denkmalschutz beträgt 100.000 Franken.

Mehr dazu lesen Sie im „Volksblatt“ vom Freitag (31.10.2014).

(mfe/red)

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