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Liechtenstein|23.11.2022

Regierungsrat Frick verleiht Chancengleichheitspreis 2022

VADUZ - Am Dienstag wurden die Gewinner des Chancengleichheitspreises im Rathaussaal in Vaduz ausgezeichnet.

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VADUZ - Am Dienstag wurden die Gewinner des Chancengleichheitspreises im Rathaussaal in Vaduz ausgezeichnet.

Bewerben konnten sich Projekte aus den Bereichen Behinderung, Alter, Kinder und Jugend, soziale Benachteiligung, sexuelle Orientierung, Migration und Integration sowie Förderung der Gleichstellung von Frau und Mann. Der erste Preis mit dem Wanderpreis und einem zweckgebundenen Barpreis in Höhe von 15 000 Franken geht dieses Jahr an den Verein SOS-Kinderdorf Liechtenstein.

Die Schule ist nicht nur ein Ort, an dem sich Kinder bilden und Wissen aneignen, sondern auch ein Lernort für soziale Kompetenzen. Mit dem Projekt soll ein respektvolles und wertschätzendes Miteinander gefördert werden, in dem Kinder unterstützt werden sollen, sich selbst anzunehmen und ihre Beziehungen zu anderen positiv zu gestalten. Ziel ist es, dass möglichst viele Kinder und Jugendliche ab der dritten Primarschulstufe bis hin zur zweiten Stufe der Sekundarschule von diesem Angebot profitieren können.

Die beiden Anerkennungspreise zu je 5000 Franken gehen an das Projekt «Nachbarschaftshilfe» des Vereins Zeitvorsorge Liechtenstein sowie an das Netzwerk Familie Liechtenstein. Das Projekt Nachbarschaftshilfe ist eine Erweiterung des seit 2020 bestehenden Projektes «Zeitpolster». 

Die Dienstleistungen können neu von sämtlichen Altersgruppen in Anspruch genommen werden. Der Leitgedanke ist, wer bereits in jungen Jahren eine Dienstleistung in Anspruch genommen hat, wird dies auch zu einem späteren Zeitpunkt schneller tun. Das Annehmen von Hilfe soll selbstverständlicher werden. Die frühe Kindheit zählt aus medizinischer und psychologischer Sicht zu den wichtigsten Jahren im Leben eines Menschen. Jedoch finden Kinder in dieser Phase nicht immer optimale Bedingungen für ihre Entwicklung vor. Ein Grund dafür kann unter anderem die starke Belastung der Eltern durch verschiedenste Faktoren sein. Hier setzt das Netzwerk Familie Liechtenstein an. Es hat das Ziel, Eltern, die Hilfe benötigen, mit denjenigen Stellen zusammenzubringen, die Hilfe anbieten

(ikr/red)

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