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Liechtenstein|12.05.2022 (Aktualisiert am 12.05.22 13:54)

Weitere Unterkunft für ukrainische Flüchtlinge in Triesen

TRIESEN - Im Rahmen ihrer Wohnraumstrategie für Schutzbedürftige hat die Regierung mit der Anmietung des Hotels Meierhof in Triesen eine längerfristige Lösung für die Unterbringung von Flüchtlingen aus der Ukraine gefunden.

(Foto: Paul Trummer)

TRIESEN - Im Rahmen ihrer Wohnraumstrategie für Schutzbedürftige hat die Regierung mit der Anmietung des Hotels Meierhof in Triesen eine längerfristige Lösung für die Unterbringung von Flüchtlingen aus der Ukraine gefunden.

Das Land Liechtenstein mietet per 16. Mai 2022 das Hotel Meierhof in Triesen an, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag. Damit erhöhe das Land seine Kapazitäten für die Unterbringung von Flüchtlingen um rund 90 zusätzliche Plätze. Insgesamt stehen 43 Zimmer zur Verfügung.

Die B-Smart-Selection, die das Hotel Meierhof gepachtet hat, bot der Regierung gemäss eigener Aussagen kurz nach Kriegsausbruch einen Wechsel an. Das Land kann mit der bestehenden Verpächterin einen neuen Vertrag abschliessen und B-Smart beendet gleichzeitig den Hotelbetrieb am Standort.

Längerfristige Unterkunft

Die Regierung hat das Angebot und die Räumlichkeiten seit Längerem geprüft und die entsprechenden Verhandlungen nun abschliessen können, teilte diese mit. "Damit steht den von der Flüchtlingshilfe betreuten Personen eine längerfristige und gut ausgestattete Gemeinschaftsunterkunft zur Verfügung", so die Regierung. Zudem würden so die Notunterkünfte, die nach Ausbruch des Krieges eingerichtet wurden, entlastet. An der Unterkunft im Vereinshaus Ruggell wurde bereits Kritik laut.

Täglich kommen neue Schutzsuchende aus der Ukraine in Liechtenstein an. "Ein Ende des Krieges sowie der Fluchtbewegungen ist derzeit nicht absehbar", so die Regierung weiter. Aktuell befinden sich 208 Flüchtlinge aus der Ukraine in Liechtenstein. Die von der Regierung verfolgte Wohnraumstrategie für Schutzbedürftige sieht vor, bei Bedarf fortlaufend weitere Liegenschaften von Land, den Gemeinden sowie Privaten für die Unterbringung von Flüchtlingen in Betrieb zu nehmen.

(red/pd/ikr)

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