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Liechtenstein|11.10.2021 (Aktualisiert am 11.10.21 10:56)

OKP: Bislang über 3000 Anträge auf Prämienverbilligung eingereicht

VADUZ - Einkommensschwache Versicherte haben hierzuande Anspruch auf staatliche Prämienverbilligungsbeiträge in der Krankenversicherung. Bis 30. September 2021 gingen 3206 Anträge beim Amt für Soziale Dienste ein, wie es am Montag mitteilte. Anträge auf Prämienverbilligung werden demnach noch bis zum 31. Oktober entgegengenommen.

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VADUZ - Einkommensschwache Versicherte haben hierzuande Anspruch auf staatliche Prämienverbilligungsbeiträge in der Krankenversicherung. Bis 30. September 2021 gingen 3206 Anträge beim Amt für Soziale Dienste ein, wie es am Montag mitteilte. Anträge auf Prämienverbilligung werden demnach noch bis zum 31. Oktober entgegengenommen.

Empfehlenswert und erwünscht ist es laut der Medienaussendung die Einreichung des Antrags mittels Online-Formular. Dieses ist zusammen mit einem Merkblatt auf der Homepage der Liechtensteinischen Landesverwaltung im Onlineschalter unter dem Suchbegriff Prämienverbilligung sowie im staatlichen Serviceportal in der Rubrik «Familie, Ehe, Partnerschaft» unter «Beratung und Hilfe» zu finden.

Versicherte, denen es nicht oder nur schwer möglich ist, den Antrag online zu stellen, können jedoch für die Antragsstellung beim Amt für Soziale Dienste einen Termin vor Ort vereinbaren.

Die Auszahlung der Prämienverbilligung erfolgt nach Eingang der relevanten Steuerdaten ab Ende 2021 beziehungsweise Anfang 2022.

Wer ist anspruchsberechtigt?

Anspruch auf Prämienverbilligung haben alle im Land versicherten Personen, deren massgebender Erwerb die Erwerbsgrenze von 65 000 Franken für alleinstehende oder alleinerziehende Personen und von 77 000 Franken für verheiratete Personen bzw. Personen in einer Lebensgemeinschaft nicht überschreitet.

Der Anspruch auf Beiträge richtet sich nach dem massgebenden Erwerb der versicherten Person und des Lebenspartners, der Lebenspartnerin (Ehe, eingetragene oder faktische Partnerschaft (Konkubinat)) aus dem Steuerjahr 2020.

Für Kinder bis 16 Jahre (bis Jahrgang 2005) kann keine Prämienverbilligung geltend gemacht werden, da sie von der Prämie in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung befreit sind.

Für Versicherte mit Unterhaltsansprüchen gegenüber den Eltern richtet sich der Prämienverbilligungsanspruch bis zum 20. Lebensjahr nach dem Erwerb der Eltern. Bei Personen, die das 20. Lebensjahr im Laufe des Jahres 2021 vollenden, richtet sich der Anspruch auf Prämienverbilligung erst im Jahr 2022 nach ihrer eigenen Steuerveranlagung.

Für weitere Auskünfte stehe das Amt für Soziale Dienste (Telefonnummer: 236 72 72, E-Mailadresse: praemienverbilligung@llv.li) gerne zur Verfügung, hält es abschliessend fest.

(red/ikr)

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