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(Symbolfoto: Michael Zanghellini)
Coronavirus
Liechtenstein|14.09.2021 (Aktualisiert am 14.09.21 09:14)

Vier weitere Coronafälle gemeldet

VADUZ - Innerhalb eines Tages wurden vier weitere Personen, die in Liechtenstein wohnen, positiv auf das Coronavirus getestet. Per Montagabend befand sich ein Covid-19-Patient im Spital.

(Symbolfoto: Michael Zanghellini)

VADUZ - Innerhalb eines Tages wurden vier weitere Personen, die in Liechtenstein wohnen, positiv auf das Coronavirus getestet. Per Montagabend befand sich ein Covid-19-Patient im Spital.

Hinweis: Unsere gesamte Berichterstattung zum Coronavirus finden Sie hier.

Das gilt ab Mittwoch

Maskenpflicht

In öffentlich zugänglichen Räumen muss ab Mittwoch wieder eine Maske getragen werden. Dazu zählen beispielsweise der Detailhandel, Lebensmittelgeschäfte, Apotheken oder Tankstellenshops. 

Ausnahmen von der Maskenpflicht

Ausgenommen sind Kinder unter 12 Jahren, Personen, die aus medizinischen Gründen keine Maske tragen können, auftretende personen wie Künstler oder Sportler, denen das Tragen einer Maske nicht möglich ist, sowie Schüler in der Primarschule und Kinder in Kinderbetreuungseinrichtungen. Wer medizinische oder kosmetische Dienstleistungen im Gesicht in Anspruch nimmt, muss ebenfalls keine Maske tragen. 

Einsatz von 3G

Zugang zu Veranstaltungen mit mehr als 50 Personen, Gastronomiebetrieben sowie zu Kultur-, Sport- und Freizeiteinrichtungen erhält nur, wer geimpft, genesen oder negativ getestet ist (3G).  Neben dem Zertifikat müssen Besucher ausserdem einen Ausweis vorzeigen.

3G in der Gastronomie

In Restaurants, Bars, Clubs, Diskotheken und Tanzlokalen muss das Covid-Zertifikat beim Betreten des Lokals oder beim ersten Kontakt mit dem Servicepersonal vorgezeigt werden. Andere Beschränkungen wie Abstandhalten oder Maskenpflicht entfallen dadurch. Im Aussenbereich ist der Einsatz von 3G optional. Das Personal muss eine Maske tragen, falls kein gültiges Zertifikat vorliegt.

3G am Arbeitsplatz

Auch Arbeitgeber können von ihren Angestellten ein Zertifikat verlangen. Vor der Umsetzung sind Arbeitnehmer beziehungsweise deren Vertretung anzuhören. 

Ausnahmen von 3G

  • Kein Zertifikat brauchen Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren. 
  • Veranstaltungen mit bis zu 50 Personen sowie religiöse Veranstaltungen und Bestattungen müssen die 3G-Regel zwar nicht anwenden, können dies aber freiwillig tun. Kommt das Covid-Zertifikat nicht zum Einsatz, muss ein striktes Schutzkonzept umgesetzt werden, das unter anderem Abstand und Maskenpflicht vorsieht.
  • Für private Veranstaltungen, die nicht in öffentlich zugänglichen Räumen stattfinden, braucht es hingegen weder eine Zertifikatspflicht noch ein Schutzkonzept.
  • Schulmensen und Betriebskantinen sind von der 3G-Regel ebenfalls ausgenommen, hier gelten jedoch diverse Einschränkungen: Es sind nur interne Personen erlaubt, die Konsumation ist nur im Sitzen erlaubt, der Abstand muss eingehalten und abseits des Tisches muss eine Maske getragen werden. 

Empfindliche Bussen

Betriebe und Organisatoren, die sich nicht an die Zertifikatspflicht halten, können von der Regierung mit einer Busse von bis zu 10 000 Franken geahndet werden. Auch Gäste ohne gültiges Zertifikat müssen damit rechnen. Laut Regierung werden die zuständigen Stellen stichprobenartig Kontrollen durchführen.

Wie aus den Zahlen des Amtes für Statistik hervorgeht, beläuft sich die kumulierte Fallzahl seit Beginn der Pandemie mittlerweile auf 3390 laborbestätigte Infektionen. Davon haben 3275 Personen die Infektion überstanden. Insgesamt traten bislang 60 Todesfälle im Zusammenhang mit einer laborbestätigten Covid-19-Erkrankung auf.

Aktiv infiziert sind demnach aktuell 55 Personen, davon befand sich Stand Montagabend eine Person im Spital.

Zur Datengrundlage

Die täglich gemeldeten Fallzahlen beziehen sich jeweils auf den Zeitraum, in dem die Laborergebnisse vorliegen. Alle Laborergebnisse eines Tages (00:00 – 24:00 Uhr) werden jeweils am Folgetag mitgeteilt.

Bei hohem Arbeitsanfall im Labor kann es jedoch zu Verzögerungen und damit zu starken Schwankungen bei den täglich gemeldeten Zahlen kommen. Aus diesem Grund lohnt es sich, einen gleitenden Durchschnittswert zu berechnen, um eine Tendenz in der Kurve zu erkennen.

Die Zahl der durchgeführten Tests im Verhältnis zu den neu gemeldeten Fällen (Positivrate) wird jeweils am Montag für die vorhergegangene Woche veröffentlicht.

Durchschnittlich 6.7 neue Fälle pro Tag

Innerhalb der letzten sieben Tage wurden durchschnittlich sieben neue Fälle pro Tag gemeldet.

Die hochgerechnete 14-Tages-Inzidenz, die zwecks internationaler Vergleiche berechnet wird, beläuft sich auf 302 Fälle. Das heisst, in den letzten 14 Tagen sind 302 Personen hochgerechnet auf 100'000 Einwohner erkrankt.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100'000 Einwohner liegt bei 121 Fällen.

(red)

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