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Gemeindevorsteher Johannes Hasler und die Geschäftsleiterin des Liechtensteinischen Roten Kreuzes, Ulrike Charles. (Foto: Paul Trummer)
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Liechtenstein|13.09.2021 (Aktualisiert am 13.09.21 20:54)

Gemeinsam Leben retten in Gamprin

GAMPRIN - Ganz nach dem Motto "Gemeinsam Leben retten, Gemeinsam gegen den Herzstillstand, Gemeinsam für jedes einzelne Leben" schliesst die Gemeinde Gamprin eine Kooperationspartnerschaft mit dem Liechtensteinischen Roten Kreuz ab. Ziel ist es, die Überlebenswahrscheinlichkeit bei Herzstillständen mit öffentlich zugänglichen Defibrillatoren zu erhöhen.

Gemeindevorsteher Johannes Hasler und die Geschäftsleiterin des Liechtensteinischen Roten Kreuzes, Ulrike Charles. (Foto: Paul Trummer)

GAMPRIN - Ganz nach dem Motto "Gemeinsam Leben retten, Gemeinsam gegen den Herzstillstand, Gemeinsam für jedes einzelne Leben" schliesst die Gemeinde Gamprin eine Kooperationspartnerschaft mit dem Liechtensteinischen Roten Kreuz ab. Ziel ist es, die Überlebenswahrscheinlichkeit bei Herzstillständen mit öffentlich zugänglichen Defibrillatoren zu erhöhen.

In einer Aussendung der Gemeinde Gamprin heisst es, dass die ersten Minuten nach einem Herzinfarkt, einem Herzstillstand oder einem Hirnschlag ausschlaggebend sind, um das Leben der Betroffenen zu retten. Wichtig sei, dass Anwesende schnell reagieren und eine Herzdruckmassage sowie eine möglichst frühe Defibrillation durchführen. Aus diesem Grund werden in der Gemeinde Gamprin in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz öffentlich zugängliche Defibrillatoren angeschafft. Es wurden bereits fünf Geräte erworben und auf dem Gemeindegebiet angebracht.

Laien dürfen keine Angst haben

Bei einem Herzkreislaufstillstand hat man in den ersten drei bis vier Minuten - in der sogenannten elektrischen Phase - ein grobschlägiges Kammerflimmern. Das Flimmern antwortet meist sofort auf eine Defibrillation mit einem Sinusrhythmus. In der zirkulatorischen Phase (nach vier bis fünf Minuten) hat der Herzmuskel kein ATP (Energie) mehr und das Kammerflimmern wird sehr feinschlägig. Hier kann eine vorgängige gute Herzdruckmassage für den Defibrillationserfolg von Vorteil sein.

Eine weitere Erkenntnis ist, dass Notfallzeugen nach wie vor selten eine Herzdruckmassage durchführen, weil sie Angst haben, etwas falsch zu machen. Hierzu wurden jedoch Untersuchungen durchgeführt, in denen klar ersichtlich ist, dass es nur selten zu Verletzungen durch Herzdruckmassagen kommt.

(red/pd)

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