10-Heller-Marke mit dem Kopf des damaligen Fürsten, Johann II.. (Fotos: ZVG / Philatelie Liechtenstein)
Anno Dazumal
Liechtenstein|26.02.2021

Briefmarkenaffäre löste vor 100 Jahren Demo und Gegendemo aus

SCHAAN - Liechtenstein suchte schon während des Ersten Weltkrieges nach zusätzlichen Einnahmen für den Staatshaushalt. Ein Hoffnungsschimmer war das internationale Geschäft mit den Briefmarken. Allerdings brachte ein österreichisch-liechtensteinisches Konsortium den Ruf Liechtensteins als Briefmarken-Land mehr in Verruf als Geld in die Staatskasse. Die versprochenen hohen Gewinne blieben aus, sodass die Notbremse mit Auflösung des Konsortiums gezogen werden musste.

10-Heller-Marke mit dem Kopf des damaligen Fürsten, Johann II.. (Fotos: ZVG / Philatelie Liechtenstein)

SCHAAN - Liechtenstein suchte schon während des Ersten Weltkrieges nach zusätzlichen Einnahmen für den Staatshaushalt. Ein Hoffnungsschimmer war das internationale Geschäft mit den Briefmarken. Allerdings brachte ein österreichisch-liechtensteinisches Konsortium den Ruf Liechtensteins als Briefmarken-Land mehr in Verruf als Geld in die Staatskasse. Die versprochenen hohen Gewinne blieben aus, sodass die Notbremse mit Auflösung des Konsortiums gezogen werden musste.

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(gm)

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