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Auf dem St. Peterplatz seien während der Notgrabung 28 Gräber zum Vorschein gekommen. (Fotos: ZVG)
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Liechtenstein|02.10.2020

Notgrabung auf dem St. Peterplatz abgeschlossen

SCHAAN - Im Sommer führte ein Team der Archäologie am neu entstehenden St. Peterplatz eine Notgrabung durch. Dieser Eingriff ist gemäss einer Aussendung nun beendet. Den Archäologen sei es gelungen, dem geschichtsträchtigen Ort weitere Kapitel hinzuzufügen. Mehr als 170 Jahre ist es her, dass im Zentrum von Schaan erste archäologische Spuren entdeckt wurden. In den 1950er-Jahren dokumentierten David Beck und sein Team Teile des 57 x 60 Meter grossen römischen Kastells, der frühmittelalterlichen Kirche St. Peter und des zugehörigen Friedhofs.

Auf dem St. Peterplatz seien während der Notgrabung 28 Gräber zum Vorschein gekommen. (Fotos: ZVG)

SCHAAN - Im Sommer führte ein Team der Archäologie am neu entstehenden St. Peterplatz eine Notgrabung durch. Dieser Eingriff ist gemäss einer Aussendung nun beendet. Den Archäologen sei es gelungen, dem geschichtsträchtigen Ort weitere Kapitel hinzuzufügen. Mehr als 170 Jahre ist es her, dass im Zentrum von Schaan erste archäologische Spuren entdeckt wurden. In den 1950er-Jahren dokumentierten David Beck und sein Team Teile des 57 x 60 Meter grossen römischen Kastells, der frühmittelalterlichen Kirche St. Peter und des zugehörigen Friedhofs.

Die Gemeinde Schaan initiierte die komplette Umgestaltung des Bereichs zwischen St. Peter, Obergass und Landstrasse. Durch die rechtzeitige Kontaktaufnahme mit der Archäologie habe sich die Chance ergeben, eine Notgrabung auf einem nahezu ungestörten Bereich mitten im römischen und mittelalterlichen Siedlungskern durchzuführen. Auf der rund 220 Quadratmeter grossen Fläche seien von Mitte Mai bis Ende August vom Team der Archäologie Spuren menschlicher Aktivitäten aus den letzten drei Jahrtausenden zutage gefördert worden. Die letzten Baggerarbeiten seien von der Archäologie bis Mitte September begleitet worden. Die Ergebnisse der archäologischen Notgrabung können sich sehen lassen, heisst es in der Aussendung.

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(red / ikr)

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