Schabtechnik. (Foto: Noah Bühler)
Schülerbericht
Liechtenstein|01.10.2020

Haare gibt es nicht nur auf dem Kopf

VADUZ - Haare sind nicht gleich Haare, weil sie auch Emotionen und Gefühle zeigen können. Die Kunstschülerinnen und Kunstschüler der 7Ma beschäftigen sich in der Projektwoche mit dem Thema Haare in der Kunst.

Schabtechnik. (Foto: Noah Bühler)

VADUZ - Haare sind nicht gleich Haare, weil sie auch Emotionen und Gefühle zeigen können. Die Kunstschülerinnen und Kunstschüler der 7Ma beschäftigen sich in der Projektwoche mit dem Thema Haare in der Kunst.

Mit einem Brainstorming entwickelten sie am Montag Ideen für Projekte, die sie während der Woche einzeln bearbeiteten. Am Mittwochmorgen bekamen als weiteren Input Besuch von der Regisseurin und Theaterpädagogin Brigitte Walk. Mit ihr entwickelten sie Theaterstücke und Übungen zur Dynamik des Haars. Sie wollten zeigen, was mit Haaren geschieht und wie sie dargestellt werden können.

In den folgenden Arbeitsschritten wurde das Haar genauer erforscht. Individuell konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer jetzt mit eigenen Teilprojekten zum Thema “Haar” beschäftigen.

So entstand von zwei Schülerinnen ein Theaterstück, zu dem sie eine Perücke häkelten. Es handelt von der letzten Hexenverbrennung im Rheintal.

Eine andere Schülerin beschäftigte sich mit dem Siebdruck, wobei sie sich von Andy Warhol inspirieren liess Ein Schüler schabte auf einem Schabkarton japanische Frisuren. Für ihn war die Technik neu und er tobte sich darin aus. Mit einem politischen Thema setzte sich Dilara auseinander. In den letzten Tagen hatte sie sich einen Undercut geschnitten, um diesen in den folgenden Tagen in den Farben der kurdischen Flagge zu färben, weil sie Kurdin ist. Die Undercut-Frisur wird meistens durch die Haare verdeckt, weshalb die Frisur undercover ist. Sie verändert ihre Haare, weil sie sich gerne mit ihren Haaren repräsentiert. Sofia und Luana setzten sich mit Styling auseinander. Sie schminkten sich, richteten ihre Haare und verkleideten sich im Stil der 20er, der 70er und der 80er Jahre und machten anschliessend Fotos im Fotostudio. Sie fanden es spannend, wie sich die Frauen früher viel mehr Zeit genommen sich wirklich zurecht gemacht hatten. Heute geht alles schnell und meistens, wenn man aus dem Haus geht, glättet man nur seine Haare und verwendet Wimperntusche. Sie wollten zeigen, wie viel Mühe sich die Frauen früher gegeben hatten, es machte ihnen Spass, sich zu verkleiden. Ruben setzte sich mit dem Material Ton auseinander, er modellierte einen Blumentopf mit Gesicht und die Pflanze, die er in den Topf setzte, sollen die Haare darstellen.

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Aufführung der Schülerin­nen. (Foto: Noah Bühler)
(LG)

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