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Liechtenstein|15.07.2020 (Aktualisiert am 15.07.20 14:45)

Mögliche Brandstiftung: Zeugenaufruf nach Imbissbrand in Triesen

TRIESEN - Der Kriminaltechnische Dienst der Landespolizei ist seit Dienstagmorgen mit der Spurensicherung und der Brandursachenermittlung im Brandobjekt in Triesen beschäftigt. Nach bisherigen Erkenntnissen könne sowohl ein technischer Defekt als auch Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.

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TRIESEN - Der Kriminaltechnische Dienst der Landespolizei ist seit Dienstagmorgen mit der Spurensicherung und der Brandursachenermittlung im Brandobjekt in Triesen beschäftigt. Nach bisherigen Erkenntnissen könne sowohl ein technischer Defekt als auch Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.

Zur Unterstützung der komplexen Tatortarbeit wurden der Forensisch-Naturwissenschaftliche Dienst (FND) der Kantonspolizei St. Gallen sowie das Forensische Institut (FOR) der Stadtpolizei Zürich beigezogen. Aufgrund der vorläufigen Ergebnisse der kriminaltechnischen Untersuchung könne weder eine technische Ursache noch eine Brandstiftung als Brandursache ausgeschlossen werden. Die Landespolizei ersucht daher Personen, die in der Nacht auf Dienstag zwischen 3 und 03.45 Uhr im Umfeld des abgebrannten Imbisslokals an der Landstrasse in Triesen Wahrnehmungen gemacht haben, diese unter +423 236 71 11 zu melden.

Technischer Fehler beim Landesnotruf

Die Landespolizei wurde laut eigenen Angaben am frühen Dienstagmorgen von der Kantonspolizei St. Gallen über den Brand in Triesen informiert, da bei der Kantonalen Notrufzentrale entsprechende Meldungen eingegangen waren. Wie die Analyse der Landespolizei gestern zeigte, war die Landesnotruf- und Einsatzzentrale aufgrund eines technischen Fehlers bei einem automatischen Software-Update des Notruftelefonie-Systems temporär nicht erreichbar. Weshalb die automatische Umschaltung der Notrufnummern auf das vorgesehene Notsystem für die Dauer des Updates nicht erfolgte, ist laut Polizei noch unklar. Aktuell würden diesbezüglich die Abklärungen laufen. Wie die Telecom Liechtenstein auf Nachfrage mitteilt, hat ihr Netz zu diesem Zeitpunkt jedoch einwandfrei funktioniert. Der technische Fehler liege somit nicht bei ihnen.

Da der Erstmelder die Landespolizei aufgrund der technischen Panne nicht erreichen konnte, erfolgte die Alarmierung der Feuerwehr Triesen erst nach der Information durch die Kantonspolizei St. Gallen mit einer Verzögerung von 4 bis 5 Minuten. Die Landespolizei bedauere diese technische Störung ausserordentlich und werde alles unternehmen, Störungen der Notrufnummern künftig zu verhindern. Denn die jederzeitige Erreichbarkeit der Notrufnummern ist für die Sicherheit der Menschen in unserem Land von zentraler Bedeutung.

(lpfl/red)

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