Von links: Matthias Paprotny (Landesspital), Martin Risch und Nadia Wohlwend vom Labormedizinischen Zentrum Dr. Risch, Regierungsrat Mauro Pedrazzini, Peter Gstöhl (Amt für Gesundheit), Stefan Rüdisser (Ärztekammer) sowie Manuel Frick (Ministerium für Gesellschaft). (Foto: IKR)
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Liechtenstein|26.02.2020 (Aktualisiert am 26.02.20 17:53)

Liechtenstein sei auf Coronavirus vorbereitet

VADUZ - Die Verantwortlichen in der Regierung und im Amt für Gesundheit bereiteten sich seit Anfang 2020 intensiv auf eine internationale Ausbreitung des Coronavirus vor, heisst es in einer Mitteilung. Die Regierung hat einen Stab eingerichtet, der unter dem Vorsitz von Regierungsrat Mauro Pedrazzini die Entwicklungen rund um das Virus beobachtet und allfällige weitere Massnahmen koordiniert. Bislang liegen keine bestätigten Verdachtsmeldungen aus Liechtenstein vor. Es sei aber möglich, dass auch hierzulande Fälle auftreten. Der Krisenstab beschäftigt sich mit entsprechenden Szenarien und trifft laut Mitteilung Vorkehrungen.

Von links: Matthias Paprotny (Landesspital), Martin Risch und Nadia Wohlwend vom Labormedizinischen Zentrum Dr. Risch, Regierungsrat Mauro Pedrazzini, Peter Gstöhl (Amt für Gesundheit), Stefan Rüdisser (Ärztekammer) sowie Manuel Frick (Ministerium für Gesellschaft). (Foto: IKR)

VADUZ - Die Verantwortlichen in der Regierung und im Amt für Gesundheit bereiteten sich seit Anfang 2020 intensiv auf eine internationale Ausbreitung des Coronavirus vor, heisst es in einer Mitteilung. Die Regierung hat einen Stab eingerichtet, der unter dem Vorsitz von Regierungsrat Mauro Pedrazzini die Entwicklungen rund um das Virus beobachtet und allfällige weitere Massnahmen koordiniert. Bislang liegen keine bestätigten Verdachtsmeldungen aus Liechtenstein vor. Es sei aber möglich, dass auch hierzulande Fälle auftreten. Der Krisenstab beschäftigt sich mit entsprechenden Szenarien und trifft laut Mitteilung Vorkehrungen.

Das Coronavirus sei in den meisten Fällen weniger gefährlich als eine Grippe, heisst es in der Mitteilung vom Mittwoch weiter. Dennoch herrsche internationaler Konsens darüber, dass eine Verbreitung möglichst verhindert werden muss. Dazu würden Proben von Verdachtsfällen labortechnisch analysiert. Bestätigt sich der Verdacht,  werden diese Personen isoliert sowie Kontaktpersonen ermittelt und unter Quarantäne gestellt. Treten bei Kontaktpersonen Symptome auf, werden auch diese laut Mitteilung getestet. "Tests an Personen ohne Symptome machen keinen Sinn. Personen, welche die Kriterien für einen Verdachtsfall erfüllen, sollen nicht in eine Arztpraxis, sondern das Landesspital kontaktieren", heisst es weiter.

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(red/ikr)

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