(Foto: Michael Zanghellini)
Vermischtes
Liechtenstein|26.02.2020 (Aktualisiert am 26.02.20 14:52)

FBP beantragt Zusatztraktandum zu Coronavirus

VADUZ - Anfang März startet der Landtag in seine erste ordentliche Arbeitssitzung des neuen Jahres. Fraktionen können Zusatztraktanden zu aktuellen Themen beantragen. Die FBP macht von dieser Möglichkeit Gebrauch, sie will über den Coronavirus informiert werden. Die Regierung soll dabei über die vorbereitenden Massnahmen des Landes informieren. Gesundheitsminister Mauro Pedrazzini betont indes, man sei auf den Notfall vorbereitet. Es bestehe aber kein Grund zur Panik.

(Foto: Michael Zanghellini)

VADUZ - Anfang März startet der Landtag in seine erste ordentliche Arbeitssitzung des neuen Jahres. Fraktionen können Zusatztraktanden zu aktuellen Themen beantragen. Die FBP macht von dieser Möglichkeit Gebrauch, sie will über den Coronavirus informiert werden. Die Regierung soll dabei über die vorbereitenden Massnahmen des Landes informieren. Gesundheitsminister Mauro Pedrazzini betont indes, man sei auf den Notfall vorbereitet. Es bestehe aber kein Grund zur Panik.

"Der Coronavirus Sars-CoV-2 ist in Europa angekommen. Sowohl in unseren Nachbarstaaten Schweiz und Österreich als auch in uns nahegelegenen Staaten wie Deutschland und Italien wurden Fälle festgestellt", schreibt die FBP in einer Mitteilung vom Dienstag. Die Massnahmen, welche von diesen Staaten teilweise eingeleitet
wurden, seien erheblich.

Weil die FBP-Fraktion fürchtet, dass früher oder später auch Liechtensteiner betroffen sein könnten, beantragt sie für die kommende Landtagssitzung das Zusatztraktandum Information der Regierung zur aktuellen Verbreitung des
Coronavirus Sars-CoV-2". Die FBP erwartet in diesem Rahmen Auskünfte über folgende Fragen:

Wie beurteilt die Regierung generell die Situation in Bezug auf den Coronavirus Sars-CoV-2
für die Bevölkerung unseres Landes?

  • Welche Massnahmen werden von der Regierung in Betracht gezogen, um die Verbreitung
    des Coronavirus Sars-CoV-2 in Liechtenstein einzudämmen? Ist in Bezug auf den
    quantitativen Umfang an Krankheitsfällen ein stufenweises Vorgehen vorgesehen?
  • Welche Vorkehrungen wurden von Seiten des Landesspitals eingeleitet? Ist sichergestellt,
    dass etwaige Liechtensteiner Patienten auch in regionalen Spitälern untergebracht werden
    können, sofern es im Landesspital zu Engpässen kommen sollte? Ist die medizinische
    Behandlung sichergestellt?
  • Gemäss Auskunft von Apotheken sind hygienische- und Schutzprodukte ausverkauft und
    auch in naher Zukunft nicht verfügbar. Welche Vorkehrungen wurden getroffen, dass in
    Liechtenstein genügend hygienische- und Schutzprodukte erworben werden können?
Plus-Artikel

Lies unsere digitalen Premiuminhalte

Sie erwarten 4 Absätze und 260 Worte in diesem Plus-Artikel.
(red/ikr)

Teile diesen Artikel mit deinen Freunden

Nächster Artikel
Vermischtes
Schweiz|25.02.2020
Erster bestätigter Fall von Coronavirus im Tessin