Gut genährt, aber ständig auf der Suche nach Verpflegung schlenderte das Tier mit dem «Nicht füttern»-Halsband Tag ein Tag aus durch Vaduz. Sein oft anhängliches Verhalten machte ihn zu einer lokalen Berühmtheit. (Foto: dq)
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Liechtenstein|18.02.2020 (Aktualisiert am 18.02.20 16:53)

Die «Coop-Katze» Mikey ist gestorben

VADUZ - Der Kater Mikey, auch bekannt als die «Coop-Katze», war nicht nur Passanten und Kunden ein guter Freund. Doch nun muss die Familie Rechsteiner von ihrem geliebten Kater Abschied nehmen. Dies teilte die Besitzerin selbst in der Facebook-Gruppe «Vermisste Fellnasen Liechtenstein» mit.

Gut genährt, aber ständig auf der Suche nach Verpflegung schlenderte das Tier mit dem «Nicht füttern»-Halsband Tag ein Tag aus durch Vaduz. Sein oft anhängliches Verhalten machte ihn zu einer lokalen Berühmtheit. (Foto: dq)

VADUZ - Der Kater Mikey, auch bekannt als die «Coop-Katze», war nicht nur Passanten und Kunden ein guter Freund. Doch nun muss die Familie Rechsteiner von ihrem geliebten Kater Abschied nehmen. Dies teilte die Besitzerin selbst in der Facebook-Gruppe «Vermisste Fellnasen Liechtenstein» mit.

Wer im Vaduzer Städtlemarkt seine Einkäufe erledigt, hat ihn bestimmt auch gekannt: Die «Coop-Katze» Mikey. Der 16-jährige Kater war womöglich der bekannteste Vierbeiner in Liechtenstein und wurde von den Passanten oft mit Streicheleinheiten begrüsst. Für Touristen wurde der freundliche Kater zur vielfotografierten Attraktion. Mikey fühlte sich stets wohl im Städtle. Das mag auch daran liegen, dass Passanten gerne ihr Essen mit dem Kater teilten. Ob Asiatisch, Döner, belegte Brote oder Schokolade – Mikey hätte nie etwas abgelehnt. Dies fand die Mutter der eigentlichen Besitzerin, Thea Rechsteiner, nicht so erfreulich. Er hat sich laut Rechsteiner oft übergeben, weil er eben überall mit kleinen Häppchen verwöhnt wurde. Wenn Mikey von einem Haushalt ebenfalls gefüttert wurde, habe er sich dort gleich für längere Zeit niedergelassen. So hat sich Rechsteiner mit mässigem Erfolg entschlossen, dem Kater ein Halsband umzubinden, auf dem die Worte «Bitte nicht füttern» und ihre Nummer eingraviert waren. Auch wenn sich nicht jeder an diese Bitte hielt, blieb die Telefonnummer nicht unbemerkt. Schon einige Chinesen und Franzosen hätten bei Rechsteiners geklingelt, weil sie um Mikey besorgt waren.

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(lk)

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