Alle Führerscheine, die vor 2020 ausgestellt wurden, müssen bis 2033 umgetauscht werden. (Symbolfoto: HF)
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Liechtenstein|19.12.2019 (Aktualisiert am 19.12.19 14:38)

Führerscheine müssen bis 2033 umgetauscht werden

VADUZ - Die Regierung hat die Verkehrszulassungsverordnung angepasst und eine europäische Richtlinie umgesetzt. Ab dem 1. Januar 2020 haben die Führerausweise ein Ablaufdatum. Die alten Exemplare mit Ausstellungsdatum vor dem 1. Januar 2020 müssen umgetauscht werden. Dafür bleibt zwar noch bis 2033 genügend Zeit. Wer danach mit einem alten Führerschein kontrolliert wird, muss allerdings mit einer Busse von 20 Franken rechnen.

Alle Führerscheine, die vor 2020 ausgestellt wurden, müssen bis 2033 umgetauscht werden. (Symbolfoto: HF)

VADUZ - Die Regierung hat die Verkehrszulassungsverordnung angepasst und eine europäische Richtlinie umgesetzt. Ab dem 1. Januar 2020 haben die Führerausweise ein Ablaufdatum. Die alten Exemplare mit Ausstellungsdatum vor dem 1. Januar 2020 müssen umgetauscht werden. Dafür bleibt zwar noch bis 2033 genügend Zeit. Wer danach mit einem alten Führerschein kontrolliert wird, muss allerdings mit einer Busse von 20 Franken rechnen.

Die Regierung hat am Dienstag die Verkehrszulassungsverordnung abgeändert und damit unter anderem das Mindestalter für diverse Führerscheinklassen mit der Schweiz und den Regelungen in der EU harmonisiert. Gleichzeitig wurde auch eine EG-Richtlinie umgesetzt, die Neuerungen bezüglich des Führerscheins bringt:

Führerscheine haben neu ein Ablaufdatum ...

Künftig haben Führerscheine aller Kategorien, Unterkategorien und Spezialkategorien ein Ablaufdatum - diese Regelung tritt bereits am dem 1. Januar 2020 in Kraft. Die Führerausweise gelten dann nur noch 15 Jahre lang beziehungsweise sind befristet bis zur nächsten vertrauensärztlichen Kontrolluntersuchung. Dies soll wie bei  Reisepässen oder Identitätskarten der Sicherheit und der Aktualität des Dokuments dienen.

... und müssen umgetauscht werden

Das bedeutet, dass alle mit einem "blauen" Papierführerausweises oder einem im Kreditkartenformat, der vor dem 1. Januar 2020 ausgestellt wurde, ihren Führerschein bis spätestens am 19. Januar 2033 umtauschen müssen. Nach Ablauf der Frist verlieren die alten Ausweise ihre Eigenschaft als Nachweis der Fahrberechtigung. Selbstverständlich bleiben die Fahrberechtigungen dennoch bestehen. Sie müssen aber auf anderem Weg nachgewiesen werden, z.B. durch Nachforschungen der Polizei im Informationssystem Verkehrszulassung (IVZ). Personen, die ihren Führerausweis nicht rechtzeitig umtauschen, müssen allerdings mit einer Busse wegen Nichtmitführens des Führerausweises rechnen. Das kostet 20 Franken.

Unbefristete Gültigkeit von Ausbildungen und Prüfungen

Ein kleiner Trost ist vielleicht, dass ab 2021 einmal absolvierte Ausbildungen wie der Verkehrskundekurs oder die praktische Grundschulung für Motorradfahrer sowie bestandene Prüfungen grundsätzlich unbefristet gelten. "Dies stellt eine Verbesserung zur heutigen Regelung zum Wohle des Bürgers dar", so die Regierung.

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(red/ikr)

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