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Regierungsrätin Dominique Hasler mit den Mitgliedern des Paten- und Leitungsteam des Zukunftsprojekts "Mein Liechtenstein 2039". (Fotos: IKR)
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Liechtenstein|13.11.2019 (Aktualisiert am 14.11.19 13:53)

«Mein Liechtenstein 2039» - das letzte Jubiläumsprojekt

VADUZ - Zahlreiche Personen aus dem ganzen Land bereiten seit Monaten das letzte, grosse 300-Jahre-Projekt vor. Sie setzten sich für die Zukunftsgestaltung von Liechtenstein ein. Am 23. und 24. November wird «Mein Liechtenstein 2039» auch für die Bevölkerung sichtbar: Referate und Workshops sowie ein Markplatz der Ideen stehen allen Interessierten offen.

Regierungsrätin Dominique Hasler mit den Mitgliedern des Paten- und Leitungsteam des Zukunftsprojekts "Mein Liechtenstein 2039". (Fotos: IKR)

VADUZ - Zahlreiche Personen aus dem ganzen Land bereiten seit Monaten das letzte, grosse 300-Jahre-Projekt vor. Sie setzten sich für die Zukunftsgestaltung von Liechtenstein ein. Am 23. und 24. November wird «Mein Liechtenstein 2039» auch für die Bevölkerung sichtbar: Referate und Workshops sowie ein Markplatz der Ideen stehen allen Interessierten offen.

Am Samstag, 23. November, werde das Zukunftsprojekt «Mein Liechtenstein 2039» für alle erlebbar. Dies teilt das Ministerium für Inneres am Mittwoch mit. An diesem Tag würden sechs Schlüsselthemen an Workshops diskutiert. Rund 30 Paten und Leiter der Workshops engagierten sich seit Monaten, investieren ihre Freizeit und setzen sich für die Zukunft des Landes ein. Alles Persönlichkeiten, die sich für eine aktive Zukunftsgestaltung stark machen und die erarbeiteten Visionen und Ideen weiter tragen.

Auftakt des Wochenendes bilden laut Aussendung die Keynote-Referate von Peter Grünenfelder, Direktor Avenir Suisse und Karin Frick, Leiterin Research am Gottlieb Duttweiler Institute. Beide beschäftigen sich täglich mit der Zukunft und werden den visionären Charakter des Tages unterstreichen.

Gemeinsam weiter denken

«Der Einbezug der Bevölkerung für die gemeinsame Gestaltung einer erfolgreichen Zukunft unseres Landes ist immens wichtig. Eine Politik des aktiven Miteinanders - mit und für die Menschen - muss unser Credo sein», ist Regierungsrätin Dominique Hasler überzeugt. «Ich freue mich sehr auf dieses Zukunftsprojekt und und die für Liechtenstein entwickelten Visionen im Jahr 2039 und darüber hinaus», blickt sie auf den 23. und 24. November.

Eine wichtige Aufgabe in diesem Projekt komme einerseits dem Leitungsteam zu, das die Workshops entwickelt hat, wie auch den sogenannten «Paten». «Ihnen und allen Beteiligten, die an diesem Workshop teilnehmen werden, danke ich für ihre Motivation sich auf dieses spannende Abenteuer einzulassen und den Blick gemeinsam in unsere Zukunft zu richten», sagt Hasler.

Von links: Michelle Kranz, Geschäfts­führerin Liechten­stein Marketing, Regie­rungs­rätin Dominique Hasler und Martin Walser, Pate des Workshops "Genera­tionen".

Martin Walser ist einer dieser Paten. Seine Beweggründe bringt er auf den Punkt: «Heute bin ich mit 73 Jahren der älteste Pate. An meiner Seite setzen sich unter anderen der 25-jährige Constantin Marxer und die 42 Jahre junge Virginie Meusburger-Cavassino im Rahmen des Workshop ‹Generationen› für die Zukunft unseres Landes ein. Es wird spannend und ich freue mich auf den Austausch quer durch alle Altersklassen, Denk- und Lebensweisen. Meine Lebenserfahrung, meine Werte und Überzeugungen bringe ich gerne ein. Ich bin gespannt, mit welchen Visionen mich die Jungen konfrontieren. Eine Reise in die Zukunft; ein Wochenende, das die Blickwinkel und Perspektiven aller öffnen und erweitern wird, wartet auf uns.»

Ideen austauschen und diskutieren

Am Marktplatz der Ideen würden am Sonntag, den 24. November, an der Universität Liechtenstein alle erarbeiteten Ideen und Impulse aus den Workshops öffentlich präsentiert. Illustratoren werden über Nacht grosse, überdimensionale Collagen, erstellen. Sie sollen zum Austausch und Dialog anregen und aufzeigen, wie die Weichen für die Zukunft gestellt werden könnten. Die ganze Bevölkerung ist eingeladen, zusammen mit Erbprinz Alois und Erbprinzessin Sophie, Landtagspräsident Albert Frick sowie Regierungsrätin Dominique Hasler, sich vom Projekt «Mein Liechtenstein 2039» inspirieren zu lassen. Leidenschaftliche Dialoge und angeregte Gespräche seien das Programm des Tages. Ein Herbst-Buffet sorge zudem für das leiblich Wohl.

Anmeldung für Workshops sind noch bis bis Freitag, 15. November möglich.

Für die ganze Bevölkerung biete sich die Möglichkeit, sich persönlich einzubringen und aktiv an der Zukunftsgestaltung Liechtensteins mitzuwirken. Alle Interessierten sind daher herzlich eingeladen, sich bis zum 15. November unter www.300.li/2039 anzumelden. Die Teilnahme an den Keynote-Referaten und am Marktplatz der Idee verlange keine Anmeldung.

Workshop-Ablauf vom Samstag, den 23. November

  • 9 Uhr: Hoi Zukunft! Begrüssung Regierungsrätin Dominique Hasler Keynote-Referat Peter Grünenfelder (Direktor Avenir Suisse) Keynote-Referat Karin Frick (Leiterin Research Gottlieb Duttweiler Institute) (Durchführungsort: Hofkellerei, Vaduz)
  • 10.30 Uhr Workshop-Reihe Vormittag:
    • Wie mache ich Liechtenstein zu einem Vorbild in der Zukunft? (Durchführungsort: Kunstmuseum Liechtenstein mit Hilti Art Foundation, Vaduz)
    • Wie bringe ich Generationen in der Zukunft zusammen? (Durchführungsort: Rheinpark Stadion, VIP Räume, Vaduz)
    • Wie lerne ich in der Zukunft? (Durchführungsort: Kindergarten Ebenholz, Vaduz)
  • 13.30 Uhr: Mittagspause (Lunchpaket für alle Teilnehmenden)
  • 14.30 Uhr Workshop-Reihe Nachmittag:
    • Wie bin ich in der Zukunft mobil? (Durchführungsort: Universität Liechtenstein, Vaduz)
    • Wie arbeite ich in der Zukunft? (Durchführungsort: Universität Liechtenstein, Vaduz)
    • Wie schaffe ich Räume in der Zukunft? (Durchführungsort: Universität Liechtenstein, Vaduz)
  • 17.30 Uhr: Schluss der Veranstaltung

Marktplatz der Ideen vom Sonntag, den 24. November

  • 11.00 bis 15.00 Uhr: Präsentation und Diskussion der erarbeiteten Stossrichtungen und Visionen (Durchführungsort: Universität Liechtenstein, Vaduz)
(red / ikr)

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