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Mehr als 3000 freiwillige Helfer stehen für die Kandidaten, Experten und Besucher bereit. Sie kommen aus ganz Russland, teilweise sogar aus anderen Ländern. (Foto: Michael Zanghellini)
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Liechtenstein|24.08.2019

Freiwillig für die Berufsweltmeisterschaften im Dienst

KAZAN - Damit bei den Berufsweltmeisterschaften alles nach Plan verläuft, gibt es zahlreiche Helfer im Hintergrund. Ein beachtlicher Teil davon sind freiwillige Jugendliche, die sowohl den Besuchern als auch den Beteiligen Unterstützung anbieten.

Mehr als 3000 freiwillige Helfer stehen für die Kandidaten, Experten und Besucher bereit. Sie kommen aus ganz Russland, teilweise sogar aus anderen Ländern. (Foto: Michael Zanghellini)

KAZAN - Damit bei den Berufsweltmeisterschaften alles nach Plan verläuft, gibt es zahlreiche Helfer im Hintergrund. Ein beachtlicher Teil davon sind freiwillige Jugendliche, die sowohl den Besuchern als auch den Beteiligen Unterstützung anbieten.

Etwa 3500 gibt es von Ihnen in und um Kazan. Sie lächeln, winken und helfen einem weiter. Die Rede ist von den zahlreichen «Volunteers», freiwilligen Helfern, die ihren Beitrag zu den «WorldSkills» leisten. Es sind zwar meistens jugendliche Schüler und doch kommen sie aus allen Ecken Russlands, manchmal sogar aus anderen Nationen. «Guten Morgen und herzlich willkommen bei der Expo.», «Darf ich Ihnen ein Taxi rufen?» oder einfach nur «Wie geht es Ihnen heute?» - es steht ausser Frage, dass die jungen Helfer Ihre Arbeit ernst nehmen und auch gerne tun, doch was ist genau ihre Arbeit?

Grundsätzlich gibt es vier verschiedene Bereiche während den «WorldSkills», in denen diese Freiwilligen tätig sind. Sie sind sowohl für die Anliegen er Organisatoren und der Besucher in der Expo, als auch für die Hotels in der Stadt zuständig, in denen die Experten und Kandidaten Auskunft verlangen. Ein beträchtlicher Teil der «Volunteers» stellt sich allerdings auch als Schauspieler zur Verfügung. Schauspieler insofern, da es für einige Berufe während den «WorldSkills» Versuchskaninchen braucht. So zum Beispiel bei der Schönheitstherapie oder dem Fachbereich Gesundheit, für den Liechtensteins Kandidatin Lena Schädler antritt.

Schauspieler für die Kandidaten

Zwischen 12 und 14 verschiedene Schauspieler würden in den kommenden Tagen einen Testpatienten spielen, sagt der Schweizer Experte Gerhard Kalbermatten gegenüber dem «Volksblatt». Die freiwilligen Schauspieler hätten am Donnerstag genaue Instruktionen erhalten, wie sie sich während des Wettkampfs zu verhalten haben. «Hier haben wir eine junge Frau, die ein 17-jähriges Mädchen spielt, das Diabetes hat», so Kalbermatten. «Sie muss die Situation immer wieder genau gleich spielen, sodass es für alle Kandidaten, die sie behandeln müssen, fair bleibt.» Dabei gibt es jedoch eine Herausforderung: Nicht alle Kandidaten sprechen gleich gut Englisch. Das erfordert grösste Konzentration bei den Übersetzern, die genau das wiedergeben müssen, was sie gehört haben. Andernfalls können wichtige Informationen schnell falsch interpretiert werden, was sich auf die Endbewertung auswirken kann.

(mw)

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Auf die Plätze, fertig, los!
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