Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
Der manipulierte LKW. (Foto: EZV)
Vermischtes
Liechtenstein|15.08.2019 (Aktualisiert am 15.08.19 12:11)

LKW mit manipuliertem Abgassystem gestoppt

OBERRIET/VADUZ - Spezialisten der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV) haben am Grenzübergang Oberriet einen ungarischen Lastwagen angehalten. «Das Abgassystem des LKWs war manipuliert und die Ladung nicht genügend gesichert. Der Chauffeur durfte deshalb nicht in die Schweiz fahren», teilte die Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV) am Donnerstag mit. Die Ladung war für eine Firma in Liechtenstein bestimmt.

Der manipulierte LKW. (Foto: EZV)

OBERRIET/VADUZ - Spezialisten der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV) haben am Grenzübergang Oberriet einen ungarischen Lastwagen angehalten. «Das Abgassystem des LKWs war manipuliert und die Ladung nicht genügend gesichert. Der Chauffeur durfte deshalb nicht in die Schweiz fahren», teilte die Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV) am Donnerstag mit. Die Ladung war für eine Firma in Liechtenstein bestimmt.

Auch Ladung ungenügend gesichert

Bei einer Kontrolle am 14. August haben die EZV-Spezialisten gemäss Mitteilung ein manipuliertes AdBlue-Abgassystem sowie eine ungenügende Ladungssicherung festgestellt. Die Ladung war den Angaben zufolge für eine Firma in Liechtenstein bestimmt.

AdBlue ist ein Zusatzstoff, den moderne Dieselmotoren zur Abgasreinigung in die Auspuffanlage einspritzen. Im vorliegenden Fall sei das System so manipuliert worden, dass es dem LKW vorgaukelte, mit AdBlue zu fahren. Tatsächlich war die Abgasreinigungsanlage aber lahmgelegt. So habe der Chauffeur die Ausgaben für den Zusatzstoff AdBlue sparen können – auf Kosten der Umwelt.

Chauffeur muss mit erheblicher Busse rechnen

Dem LKW wurde die Weiterfahrt verweigert, der Chauffeur wurde der Kantonspolizei St. Gallen übergeben. «Er muss mit einer Verzeigung und einer erheblichen Busse rechnen sowie die LSVA (Leistungsabhängigen Schwerverkehrsabgabe) nachbezahlen. Letztere ist vom Abgasstandard abhängig, welche der Lastwagen erfüllt. Durch die Manipulation fiel das Fahrzeug in eine tiefere Tarifkategorie», schreibt die EZV weiter, die gemäss Mitteilung an der Grenze unter anderem auch Aufgaben im Rahmen des Strassenverkehrs-Gesetzes wahrnimmt und «damit einen aktiven Beitrag zur Sicherheit im Strassenverkehr und zum Umweltschutz leistet».

Das manipulierte Abgassystem. (Foto: EZV)


(red/pd)

Teile diesen Artikel mit deinen Freunden

Nächster Artikel
Vermischtes
Liechtenstein|vor 2 Stunden (Aktualisiert vor 31 Minuten)
Malbun startet trotz wenig Schnee in die Wintersaison
Volksblatt Werbung