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Blick in die von der FBP organisierten Podiumsdiskussion zum Thema "Casinos in Liechtenstein". (Fotos: Paul Trummer)
FBP-Podium
Liechtenstein|27.06.2019 (Aktualisiert am 27.06.19 15:37)

Brennt die Casino-Frage den Leuten zu wenig unter den Nägeln?

VADUZ - Das Casinogeschäft in Liechtenstein brummt. Über 20 Millionen Franken spülten die beiden Spielbanken im Vorjahr in die Staatskasse. Nun wollen die Casinos expandieren. Um darüber ein Stimmungsbild der Bevölkerung abzuholen, hat die FBP am Dienstag eine Diskussionsrunde organisiert. Das Interesse war gering.

Blick in die von der FBP organisierten Podiumsdiskussion zum Thema "Casinos in Liechtenstein". (Fotos: Paul Trummer)

VADUZ - Das Casinogeschäft in Liechtenstein brummt. Über 20 Millionen Franken spülten die beiden Spielbanken im Vorjahr in die Staatskasse. Nun wollen die Casinos expandieren. Um darüber ein Stimmungsbild der Bevölkerung abzuholen, hat die FBP am Dienstag eine Diskussionsrunde organisiert. Das Interesse war gering.

V.l.: FBP-Präsident Marcus Vogt, Michael Moosleithner von der Casino Austria (Liechten­stein) AG, Hugo Risch (Amt für Soziale Dienste) und Thomas Gstöhl (Amt für Volkswirt­schaft).

Nachdem sich der FBP-Landesvorstand mit der Frage befasst hatte, ob Liechtenstein zum Casino-Land wird, wollte die Bürgerpartei mittels Podiumsdiskussion noch ein Stimmungsbild aus der Bevölkerung abholen. Das Interesse hielt sich am Mittwochabend jedoch stark in Grenzen. FBP-Präsident Marcus Vogt merkte an, dass den Leuten das schöne Wetter wohl wichtiger sei: «Das Thema scheint weniger unter den Nägeln zu brennen, wie es ­vorab den Anschein gemacht hat.» Landtagspräsident Albert Frick – einer der knapp 15 Besucher – sah es etwas anders. Er hatte schon früher öffentlich geäussert, dass es zu vermeiden gelte, dass Liechtenstein mit weiteren Casinos überzogen wird. «So viele positive Rückmeldungen habe ich danach in meiner ganzen politischen Karriere noch nie bekommen», betonte Frick. Seine Meinung vertrat auch Besucherin Hermy Geissmann, die ebenfalls fleissig mitdiskutierte. Sie fand es sehr schade, dass nicht mehr Leute gekommen sind – denn schlussendlich blieb der «Casino-Widerstand» im Vaduzer Foyer auf sie und den Landtagspräsidenten beschränkt.

Für Landtagspräsident Albert Frick (2.v.l.) gilt es unbedingt zu vermeiden, dass Liechten­stein mit weiteren Casinos überzogen wird.

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