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Zurzeit trainiert «WorldSkills»-Kandidat Dominik Manser in Skopje. Dort befasst er sich vertieft mit Datenbanken und App-Entwicklungen. (Foto: ZVG)
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Liechtenstein|14.06.2019

Dominik Manser trainiert zwei Wochen lang in Skopje

VADUZ / SKOPJE - Noch bis nächsten Mittwoch trainiert «WorldSkills»-Kandidat Dominik Manser bei der Digicube AG in Skopje. Dabei vertieft er sein Wissen im Bereich der Datenbanken und App-Programmierung, sprich in denjenigen Bereichen, in denen er sich bislang noch nicht intensiv vorbereiten konnte.

Zurzeit trainiert «WorldSkills»-Kandidat Dominik Manser in Skopje. Dort befasst er sich vertieft mit Datenbanken und App-Entwicklungen. (Foto: ZVG)

VADUZ / SKOPJE - Noch bis nächsten Mittwoch trainiert «WorldSkills»-Kandidat Dominik Manser bei der Digicube AG in Skopje. Dabei vertieft er sein Wissen im Bereich der Datenbanken und App-Programmierung, sprich in denjenigen Bereichen, in denen er sich bislang noch nicht intensiv vorbereiten konnte.

Dass so manch ein «WorldSkills»-Kandidat schon während der Vorbereitungsphase weit umher kommt, zeigt das Beispiel von Kandidat Dominik Manser (IT Softwareapplikationen). Über zwei Wochen hinweg darf er nämlich die nordmazedonische Hauptstadt, Skopje, sein Zuhause nennen. Dort absolviert Manser ein Intensivtraining bei der Digicube AG. Wie es dazu gekommen ist, erklärt sein Experte Riccardo Somma auf Anfrage: «Die Digicube hat Dominik die Möglichkeit gegeben, bei ihnen zu trainieren. Diese Einladung haben wir aber vor allem Larklind Cerkezi zu verdanken.» Cerkezi nahm an den «WorldSkills» 2013 in Leipzig als Netzwerk- und Systemadministrator für Liechtenstein teil. Wieso das Training aber gerade in Nordmazedonien stattfindet, lässt sich leicht erklären. Laut Somma haben nämlich sehr viele bekannte Programmierfirmen einen Standort in Nordmazedonien. Zudem ist Cerkezi ein Mitglied der Geschäftsleitung von Digicube und dort als IT-Leiter tätig. Das europäische Bildungs-, Jugend- und Sportprogramm Erasmus+ habe die Reise unterstützt, indem sie die finanziellen Mittel hierfür bereitgestellt hat.

Eine Besonderheit ist jedoch, dass Dominik Manser nicht in Begleitung seines Experten bei der Digicube trainiert, sondern alleine inmitten von Programmierexperten. «Die Programmierer der Digicube werden sich aber gut um Dominik kümmern», erklärt Somma. Auch das nordmazedonische Fernsehen statte Manser einen Besuch ab. Dieses habe die Geschäftsführerin der Digicube Macedonia, Vlora Ademi, aufgeboten. Das Fernsehen werde über den Trainingseinsatz von Manser sowie über die «WorldSkills» berichten.

Probleme gezielt ausmerzen

Anders als beispielsweise bei der Generalprobe in Vaduz, könne Manser in Skopje gezielt in Bereichen arbeiten, auf deren Gebiet er noch Wissen aufbauen muss. «Dominik und ich haben diverse Themen aus unserem Beruf ausgewählt, die er nun intensiv lernen und üben kann», sagt Somma. Es gehe darum, dass Manser diese Punkte noch besser in den Griff bekommt und seine Fähigkeiten festigt. Seine Aufgaben hätten natürlich auch «WorldSkills»-Niveau.

Kandidat Manser zieht eine durchzogene Zwischenbilanz. Zwar mangle es nicht an der Qualität seiner Arbeit, doch er sieht auch, wo der Schuh noch drückt: «Aktuell ist der Zeitfaktor der grösste ‹Punktekiller›, da ich noch etwas langsam arbeite oder an einigen Stellen hängen bleibe. Zudem muss ich noch die kleinen Flüchtigkeitsfehler ausmerzen, die meistens einfach zu holende Punkte sind.»

Diese Ansicht teilt auch Experte Riccardo Somma. Das Zeitproblem kann Manser seiner Meinung nach durch die Routine der kommenden Wochen noch beheben. Die Generalprobe und die Teilnahme am Albert-Einstein-Cup hätten gezeigt, wo Manser noch Defizite hat. Diese könne er in Skopje nun ausbessern. «Wenn wir all das in den Griff bekommen, sind wir gut für die Berufsweltmeisterschaften vorbereitet», so Somma.

Keine Zeit zum Ausruhen

Anfang Juli, wenn Manser wieder aus Skopje zurück ist, stehe für ihn ein weiteres Training analog der Generalprobe auf dem Plan. Dieses Mal allerdings ohne Gegenkandidaten. «Dort wird Dominik nochmals eine Aufgabe lösen, damit wir wissen, wie er sich durch das Training verbessert hat», erklärt Somma. Vor allem im Bereich Mobile Application Development (Apps entwickeln) habe Manser noch grossen Nachholbedarf. Da er das bislang noch nicht intensiv trainieren konnte, sei das auch das Hauptthema während seines Trainings bei der Digicube. Und natürlich müsse der Kandidat nach wie vor an seinem Tempo arbeiten.

(mw)

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