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Liechtenstein|25.05.2019

75 Kilometer und eine App

VADUZ - Morgen wird der Liechtenstein-Weg offiziell eröffnet. Als Ergänzung dazu steht seit einigen Tagen die App «LiStory» bereit. Das «Volksblatt» hat sie gestern ausprobiert. 

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VADUZ - Morgen wird der Liechtenstein-Weg offiziell eröffnet. Als Ergänzung dazu steht seit einigen Tagen die App «LiStory» bereit. Das «Volksblatt» hat sie gestern ausprobiert. 

Gestern, kurz vor der Mittagszeit im Vaduzer Städtle. Zwei Dinge fallen sofort auf: Es ist voll – nicht zuletzt aufgrund einer erneuten Präsenz einer grösseren asiatischen Reisegruppe. Weniger erfreulich: Liechtenstein feiert sein 300-jähriges Bestehen, doch im Strassenbild ist davon – bis auf wenige kleine Ausnahmen – nichts zu sehen. Man mag dazu anderer Ansicht sein, aber in der Sichtbarkeit des Jubiläums besteht definitiv noch immer Luft nach oben. Vielleicht hilft hierbei auch die App «LIstory», die seit einigen Tagen bereitsteht und die die Geschichte des Landes in die Gegenwart holen und lebendig machen soll. Über 1000 Bilder, Filme, Audio- und 360-Grad-Aufnahmen, geben den Benutzern einen neuen, digitalen Zugang zu Liechtensteins Geschichte.

147 ausgewählte historische Stätten und Ereignisse, sogenannte Erlebnisstationen, werden durch den Liechtenstein-Weg mit rund 75 Kilometern Streckenlänge zu einem grossen Ganzen verbunden. Im Vaduzer Städtle stehen gleiche mehrere Erlebnisstationen in unmittelbarer Nähe, wie unter anderem das Regierungsgebäude, der Landtag, das Verweserhaus und das Kunstmuseum. Wer im Land wohnt, wird nun möglicherweise sagen, dass man diese Gebäude selbstverständlich kennt.

(Foto: LM)

Um den Spass nicht zu nehmen, soll hier an dieser Stelle bewusst nicht allzu viel verraten werden. Aber an vielen Stationen warten ganz besondere Erlebnisse auf die Wanderer. Viel Wissenswertes gibt es überall und bestimmt nicht jeder kennt tatsächlich alle historischen Hintergründe. Als kleines Beispiel sei nur das Thema Glücksspiel genannt, zu dem es im Vaduzer Städtle an einer der Erlebnisstationen Historisches zu erfahren gibt: Angesichts der aktuellen Diskussionen vielleicht für Manchen durchaus interessant.

Lieber vor Ort ausprobieren

Ein besonderes Highlight in der App sind zehn ganz besondere Punkte auf dem Liechtenstein-Weg, bei denen den Wanderern virtuelle Inhalte auf ihren Smartphones angezeigt werden. Auch hier soll nicht zu viel verraten werden, aber an diesen besonderen Stationen warten tatsächlich sehr ungewöhnliche Einblicke in die Geschichte des Landes. Einen Kritikpunkt gibt es aber, über den man geteilter Meinung sein kann: Genau jene zehn Stationen müssen nicht «erwandert» werden, sondern lassen sich sogar bequem vom heimischen Sofa aus betrachten.

"Selbstverständlich empfehlen wir, die AR-Stationen unbedingt auch vor Ort auszuprobieren, da es ein riesiger Unterschied ist, ob man am Ort des Geschehens über die AR in die Geschichte eintaucht oder zu Hause"

Martin Knöpfel, Liechtenstein Marketing

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