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Malerin Desirée Ackermann tritt an der «WorldSkills»-Generalprobe gegen zwei weitere Kandidaten an. (Fotos: Michael Zanghellini / Michael Wanger)
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Liechtenstein|16.05.2019

«WorldSkills»-Generalprobe hat begonnen

VADUZ - Die sechs «WorldSkills»-Kandidaten nahmen gestern einen weiteren, grossen Schritt ihrer Vorbereitung in Angriff: Über vier Tage hinweg, findet für sie in Vaduz die Generalprobe für die Berufsweltmeisterschaften in Kazan statt. Interessierte können die Generalprobe heute und morgen von 13.30 Uhr bis 16.30 Uhr respektive am Samstag von 09.30 Uhr bis 13 Uhr besuchen.

Malerin Desirée Ackermann tritt an der «WorldSkills»-Generalprobe gegen zwei weitere Kandidaten an. (Fotos: Michael Zanghellini / Michael Wanger)

VADUZ - Die sechs «WorldSkills»-Kandidaten nahmen gestern einen weiteren, grossen Schritt ihrer Vorbereitung in Angriff: Über vier Tage hinweg, findet für sie in Vaduz die Generalprobe für die Berufsweltmeisterschaften in Kazan statt. Interessierte können die Generalprobe heute und morgen von 13.30 Uhr bis 16.30 Uhr respektive am Samstag von 09.30 Uhr bis 13 Uhr besuchen.

Noch war es verhältnismässig ruhig in der Spoerryhalle in Vaduz. Leises Klappern von Tastaturen, klimpernde Werkzeuge und vereinzelt leise Stimmen. Hin und wieder drehte ein Experte eine Runde um den abgesperrten Arbeitsbereich und beobachtete stillschweigend die Handgriffe seines Teilnehmers. Trügerisch, wie die Ruhe vor dem Sturm. Doch darüber schienen sich die «WorldSkills»-Kandidaten gestern nicht den Kopf zu zerbrechen. Ihre Konzentration galt von Anfang an ihren Aufgaben. Denn jeder der sechs jungen Berufsleute hat nur ein Ziel: Das bestmögliche Resultat während der viertätigen Generalprobe zu erzielen. Diese begann gestern Morgen und wird bis Samstagnachmittag andauern. An der Generalprobe nehmen nicht nur Liechtensteins Kandidaten teil, sondern auch acht Gastteilnehmer aus drei anderen Nationen; Schweiz, Deutschland und Italien.

Sichtbare Fortschritte am ersten Tag

Wer den IT-Kandidaten Luca Hogge (Netzwerk- und Systemadministration) und Dominik Manser (Softwareapplikationen für Unternehmen) auf den Bildschirm schaute, erkannte schnell, dass sich darauf so einiges tat. Auch Sozialbetreuuerin Lena Schädler traf die letzten Vorbereitungen für die Generalprobe. Im Arbeitsbereich der Triesenbergerin – mit eigens für das Training aufgestellten Krankenbett – werden vor allem ab heute die ersten Resultate sichtbar werden.

Erste sichtbare Ergebnisse gab es zum Ende des ersten Tages aber vor allem bei Sanitär- und Heizungsmonteur Nicola Batliner. Für ihn stand die Installation einer Heizung auf der Tagesordnung. Bereits nach der Mittagspause hatte er die ersten Rohre und Leitungen montiert. Ein Vergleich mit seinem Gegenkandidaten aus der Schweiz liess vermuten, dass Batliner zeitlich bislang gut im Rennen liegt.

Auf der anderen Seite der Halle, beim Arbeitsbereich des Malerberufs, zeichnete sich ebenfalls schon ein Fortschritt ab. Dort treten in der Generalprobe drei «WorldSkills»-Kandidaten gegeneinander an. Liechtensteins Kandidatin Desirée Ackermann konnte bereits die vorgegebene Wand fertig tapezieren. Stefan Sohler, offizieller Delegierter, meinte bei der Betrachtung des Arbeitsbereichs scherzhaft: «Wenn die so weiter machen, sind sie ja schon morgen fertig.» Was in den kommenden Tagen allerdings noch folgen wird, ist unter anderem ein Bild eines Bauwerks in Kazan, das Ackermann sowie ihre Gegenkandidaten aus der Schweiz und Italien auf die Wand malen müssen.

Hochbetrieb in der Aussenstelle

Während die Generalprobe für fünf von sechs Berufen in der Spoerryhalle stattfindet, trainieren die CNC-Fräser in der Hoval AG in Vaduz. Liechtensteins CNC-Fräser-Kandidat Luzian Clavadetscher verbrachte den ersten Tag damit, Modul 1 und 2 zu programmieren. Dabei handelt es sich um zwei Frästeile, die nach der Bearbeitung Motive ganz im Zeichen des 300-Jahr-Jubiläums des Landes aus dem Ober- und Unterland zeigen sollen. So zum Beispiel das Rote Haus, das Schloss Vaduz oder die Burgruine Schellenberg. Clavadetscher tritt in der Hoval gegen einen Kandidaten aus Deutschland und einen aus der Schweiz an.

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CNC-Fräser Luzian Clavadetscher muss seine Module nicht nur von der Maschine her­stel­len lassen, sondern diese Teile auch program­mieren,
(mw)

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