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Liechtenstein|24.04.2019

Die Aufzucht von Stierkälbern ist auch hierzulande unrentabel

SCHAAN - Eigentlich ist die Geburt eines Kalbes ein freudiges Ereignis – ausser es handelt sich um ein Stierkalb. Das ist meist ein Verlustgeschäft und wird deshalb schnellstmöglich weiterverkauft. Lange Transporte bleiben ihm aber erspart.

(Symbolfoto: SSI)

SCHAAN - Eigentlich ist die Geburt eines Kalbes ein freudiges Ereignis – ausser es handelt sich um ein Stierkalb. Das ist meist ein Verlustgeschäft und wird deshalb schnellstmöglich weiterverkauft. Lange Transporte bleiben ihm aber erspart.

Aus den Augen aus dem Sinn – so kann man wohl die Situation der Kälber in Österreich und ganz Europa beschreiben, die aus Kostengründen tagelang ohne entsprechende Versorgung von A nach B gekarrt werden, um schliesslich am Bestimmungsort gemästet oder geschlachtet zu werden.

Auch in Liechtenstein gibt es zahlreiche Kälber, die quasi als Nebenprodukt der Milchwirtschaft produziert werden. Denn oft wird vergessen: Nur wenn Kühe ein Kalb zur Welt bringen, geben sie auch Milch. Die Kälber werden in der Regel direkt nach der Geburt von ihren Müttern getrennt und separat untergebracht. Der Grossteil der weiblichen Kälber wird wieder zu Milchkühen herangezogen, der Grossteil der männlichen Kälber wird an Mastbetriebe verkauft, dort fett gefüttert und dann geschlachtet.

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