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Liechtenstein|21.03.2019

Masernfall in Liechtenstein: Keine weiteren Fälle

VADUZ - Wie das Amt für Gesundheit am 19. März mitgeteilt hatte, ist bei einer Gruppe von Kindern aus der Ukraine, die sich zu dieser Zeit im Kinderheim Gamander aufgehalten hatte, ein Masernfall aufgetreten. Das erkrankte Kind ist inzwischen wieder gesund, verkündet das Amt. Es seien in der Zwischenzeit auch keine weitere Person aus der Gruppe erkrankt. Die Kontaktpersonen in Liechtenstein seien ebenfalls ermittelt worden. Ausser im Hallenbad Triesen habe es keine Kontaktmöglichkeiten gegeben, bei denen man sich hätte anstecken können. Die Abklärungen zum Impfstatus von rund 100 Kontaktpersonen hätten gezeigt, dass die allermeisten davon geimpft sind oder dass sie die Masern bereits hatten. 

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VADUZ - Wie das Amt für Gesundheit am 19. März mitgeteilt hatte, ist bei einer Gruppe von Kindern aus der Ukraine, die sich zu dieser Zeit im Kinderheim Gamander aufgehalten hatte, ein Masernfall aufgetreten. Das erkrankte Kind ist inzwischen wieder gesund, verkündet das Amt. Es seien in der Zwischenzeit auch keine weitere Person aus der Gruppe erkrankt. Die Kontaktpersonen in Liechtenstein seien ebenfalls ermittelt worden. Ausser im Hallenbad Triesen habe es keine Kontaktmöglichkeiten gegeben, bei denen man sich hätte anstecken können. Die Abklärungen zum Impfstatus von rund 100 Kontaktpersonen hätten gezeigt, dass die allermeisten davon geimpft sind oder dass sie die Masern bereits hatten. 

Einige wenige Kontaktpersonen aus Liechtenstein und der angrenzenden Schweiz hätten keine Impfung oder durchgemachte Masernerkrankung nachweisen können. Diese werden während der Inkubationszeit, also bis sichergestellt ist, dass sie nicht oder nicht mehr ansteckend sind, von Gemeinschaftseinrichtungen (z.B Schulen, Kindertagesstätten, ...) ausgeschlossen.

Hochansteckende Krankheit

Masern sind eine hoch ansteckende Infektionskrankheit. Die Übertragung erfolgt über die Luft, also beim Husten und Niesen. Infizierte Personen bekommen zuerst Schnupfen, Husten und eine Bindehautentzündung (gerötete, tränende Augen). Nach einigen Tagen folgt der typische Masernausschlag, meistens zuerst am Gesicht, später am ganzen Körper. Nach einigen Tagen verschwindet der Ausschlag wieder. Erkrankte sind 4 Tage vor - also noch bevor die Masern überhaupt erkannt worden sind - und 4 Tage nach dem ersten Auftreten des Hautausschlags ansteckend.

Unkomplizierte Fälle heilen ziemlich rasch und ohne bleibende Folgen ab. Die durch die Krankheit bedingten Beschwerden, die Schwere einiger möglichen Komplikationen (Lungenentzündung, Hirnentzündung) und das Fehlen einer spezifischen Behandlung machen sie im Zusammenhang mit der hohen Ansteckbarkeit zu einem Problem für die öffentliche Gesundheit. In Deutschland z.B. sind gemäss offiziellen Zahlen seit 2007 an den Spätfolgen von Masern 280 Menschen gestorben.

Personen, die gegen die Masern geimpft sind oder die Masern gehabt haben, sind ihr Leben lang gegen diese Krankheit immun. Sie können sich nicht mit Masern anstecken und sie können das Masernvirus auch nicht übertragen. Für eine Ansteckung gefährdet sind also Menschen, die nicht geimpft sind und die Masern auch nicht durchgemacht haben. Nur diese Personengruppe kann das Virus auch weiter verbreiten. Daher ist es für die öffentliche Gesundheit wichtig, eine hohe Durchimpfungsrate zu haben. Mit einer hohen Durchimpfungsrate wird eine Verbreitung des Virus rasch gestoppt, weil alle Geimpften die Krankheit nicht weiter verbreiten können.

(ikr/red)

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