Die VBO arbeitet gemeinsam mit dem Amt für Umwelt eine langfristige Bewässerungslösung aus. (Foto: Michael Zanghellini)
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Liechtenstein|22.02.2019

Bauern wappnen sich gegen Dürren

SCHAAN - Aufgrund der extremen Wetterverhältnisse des vergangenen Sommers müssen Landwirte in Sachen Bewässerung umdenken. Die VBO arbeitet nun gemeinsam mit dem Amt für Umwelt Alternativen zu der konventionellen Methoden aus. 

Die VBO arbeitet gemeinsam mit dem Amt für Umwelt eine langfristige Bewässerungslösung aus. (Foto: Michael Zanghellini)

SCHAAN - Aufgrund der extremen Wetterverhältnisse des vergangenen Sommers müssen Landwirte in Sachen Bewässerung umdenken. Die VBO arbeitet nun gemeinsam mit dem Amt für Umwelt Alternativen zu der konventionellen Methoden aus. 

Die Trockenperiode des vergangenen Sommers hat gezeigt, dass Wasserentnahme aus Flüssen und Bächen im Extremfall nicht mehr tragbar ist. Zwar durften Landwirte ab August kostenpflichtig Wasser aus Hydranten beziehen (das "Volksblatt" berichtete am 16. August), doch eine nachhaltige Lösung war dies nicht. Wie die Vereinigung bäuerlicher Organisationen im Fürstentum Liechtenstein (VBO) auf Anfrage mitteilt, brauche es weitere Alternativen wie zum Beispiel eine fix installierte Bewässerungsmöglichkeit mit Grundwasseranschluss.
Die VBO habe nun eine Arbeitsgruppe bestellt, die im engen Kontakt mit dem Amt für Umwelt eine optimale Lösung erarbeitet. Denn Klimamodelle prognostizieren, dass Wetterextremen wie beispielsweise Trockenheit in der Zukunft noch zunehmen, so die VBO.

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(mw)

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