Die Marschgruppe des Unterlands auf dem letzten Stück des «Schwarzen Strössle». (Foto: Liechtenstein Marketing / Paul Trummer)
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Liechtenstein|24.01.2019 (Aktualisiert am 24.01.19 09:26)

Unterwegs vom Herzen der alten Herrschaft bis hin zum Scheidgraben

SCHELLENBERG - Während des Jubiläumsmarsches im Unterland, mischten sich zwei «Volksblatt»-Praktikanten unter das Volk, ein Stimmungsbild vom Anlass.

Die Marschgruppe des Unterlands auf dem letzten Stück des «Schwarzen Strössle». (Foto: Liechtenstein Marketing / Paul Trummer)

SCHELLENBERG - Während des Jubiläumsmarsches im Unterland, mischten sich zwei «Volksblatt»-Praktikanten unter das Volk, ein Stimmungsbild vom Anlass.

Mit einer überschaubaren Fussgruppe starten die Unterländer am Mittwochvormittag zu ihrem Teil des Jubiläumsmarsches. Noch bevor es richtig losgeht, schnappt man hier und da Sätze wie «Ich bin gespannt, wie viele Leute unterwegs dazustossen werden» oder «Ich bin gespannt, was uns erwartet» auf. Darauf muss man aber auch nicht lange warten, denn die erste Aufgabe wartet bereits innerhalb der Gemäuer der Oberen Burgruine Schellenberg. Als Symbol für die Vereinigung der Herrschaft Schellenberg und der Grafschaft Vaduz vor exakt 300 Jahren, müssen die Teilnehmer ein überdimensionales Puzzle zusammensetzen. Die Puzzleteile sind in der jeweiligen Form der Gemeindegrenzen geformt und sollen am Schluss daher die Umrisse der liechtensteinischen Landesgrenze wiedergeben. Das erklärt Petra Matt, die den Marsch durch das Unterland moderieren wird. So steht schon von Anfang an das Thema «Gemeinschaft» im Vordergrund. Ein Begriff, der besonders an solch einem Tag eine grosse Bedeutung haben soll. Nach der Aufgabe begibt sich die Gruppe zu Fuss auf den Weg hinab nach Mauren. Dabei wird sie von Mitgliedern des Alpenvereins und auch von den Samaritern begleitet. Rund 40 Minuten früher als erwartet, treffen die Teilnehmer beim Vogelparadies in Mauren ein. Die Zeitspanne bis zum nächsten Programmpunkt wird bei einem kleinen Imbiss und einer heissen Tasse Kaffee überbrückt.

Gross und Klein packen mit an

Gegen 13.30 Uhr treffen rund 300 Schülerinnen und Schüler der Real- und Oberschule Eschen ein. Somit kann auch die nächste Aufgabe in Angriff genommen werden, die sich mit der Rheinnot von 1927 befasst. Auch hier steht das Miteinander im Vordergrund. Abseits des Feldwegs liegt ein Boot, das ein Teil der Gruppe erst einmal auf die richtige Seite drehen muss. Die Aufgabe ist es allerdings, das Boot mit Personen zu besetzen und dann einige Meter weit über das schneebedeckte Feldstück zu ziehen. Das gelingt der Gruppe auf Anhieb. Beim Versuch, diesen Moment nochmals für die Kamera zu inszenieren, bewegt sich das Boot aber keinen Meter mehr. Auch nicht, als einige aussteigen und das Boot anschieben. Es hat sich nämlich beim ersten Versuch in den Schnee eingegraben und war nun leicht angefroren. Erst mit vereinten Kräften und einigen Versuchen, kann die Szene nochmals für die Kamera nachgestellt werden.

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(mw / rö)

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