(Foto: Michael Zanghellini)
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Liechtenstein|16.08.2018 (Aktualisiert am 16.08.18 11:14)

Staatsfeiertag verlief friedlich

VADUZ - Das Organisationskomitee (OK) von Liechtenstein Marketing zog am Mittwoch gegen Mitternacht eine erste Bilanz über den Staatsfeiertag und zeigte sich zufrieden. Wie bereits in den Vorjahren sei der Tag friedlich verlaufen.

(Foto: Michael Zanghellini)

VADUZ - Das Organisationskomitee (OK) von Liechtenstein Marketing zog am Mittwoch gegen Mitternacht eine erste Bilanz über den Staatsfeiertag und zeigte sich zufrieden. Wie bereits in den Vorjahren sei der Tag friedlich verlaufen.

Das "Fürstenwetter" am Staatsfeiertag habe sich auch an den Besucherzahlen gezeigt. In einer ersten Schätzung geht das Organisationskomitee von 2600 Gästen beim offiziellen Staatsakt auf der Schlosswiese aus. Auch der anschliessende Aperitif beim Schloss Vaduz stiess auf grossen Anklang. Zum zweiten Mal nach 2017 wurde der Zutritt zum Rosengarten durch ein Ticketsystem geregelt. "Wir sind zufrieden, wie der Ablauf rund um den Rosengarten-Empfang verlaufen ist. Wir haben aufgrund der Erfahrungen des Vorjahrs diverse Verbesserungen beim Einlass vorgenommen, die sich bewährt haben", wird Fabian Reuteler, Projektleiter Staatsfeiertag bei Liechtenstein Marketing, in der Mitteilung zitiert.

Wespenstiche und Kreislaufprobleme beschäftigten die Sanitäter

Zwischenfälle gab es am Staatsakt keine. Lediglich die Sanitätsposten wurden beansprucht. "Hauptgrund für die Besuche bei den Samaritern waren Wespenstiche und vereinzelt Probleme mit dem Kreislauf", sagt Reuteler. Die Zwischenfälle sind glücklicherweise alle glimpflich abgelaufen.

Aus polizeilicher Sicht ruhit

"Aus polizeilicher Sicht verlief der Staatsakt sehr ruhig", sagt Mario Büchel, Operativer Einsatzleiter seitens der Landespolizei. Der Rosengarten habe sich im Anschluss an die Ansprachen schnell gefüllt. "Wir mussten daher zwei Mal den Eintritt kurz einschränken. Da aber auch immer wieder Menschen den Rosengarten verlassen haben, hielt die Einschränkung jeweils nur kurz an", so Büchel.

Das Volksfest am Nachmittag im Vaduzer Städtle erfreute sich auch grosser Beliebtheit. Die Besucherzahl lag bei schätzungsweise 20 000 Gästen, teilte Liechtenstein Marketing weiter mit. Auf die Besucher warteten 36 Liechtensteiner Vereine sowie 27 Bands und Showacts aus dem In- und Ausland. Der diesjährige Staatsfeiertag war erneut vom friedlichen Beisammensein geprägt. Dies wurde auch von der Landespolizei bestätigt. Aus polizeilicher Sicht gab es bis 23 Uhr keine nennenswerten Ereignisse zu vermelden. Der Einsatz der Videoanlage am Volksfest im Städtle und auch beim Schloss Vaduz habe sich für die Landespolizei bewährt. "Dank der Live-Bilder hatten wir die Situation jederzeit gut im Blick", freut sich Büchel über den ruhigen Staatsfeiertag.

3D Mapping Show als Höhepunkt

Der Höhepunkt des Tages bildete die 3D Mapping Show, die Schloss Vaduz mit Bildern und Videos beleuchtete. Aufgrund der anherrschenden Waldbrandgefahr musste auf das traditionelle Feuerwerk verzichtet werden. "Ich denke mit dem farbenfrohen Alternativprogramm haben wir einen würdigen Ersatz für das Feuerwerk gefunden", so Reuteler. Um die Show zu ermöglichen, wurde Schloss Vaduz von über 75 Lampen und fünf Projektoren beleuchtet. "Ohne den unermüdlichen Einsatz aller Beteiligten, wäre das Ersatzprogramm kaum so zustande gekommen, wie wir es geniessen durften. Dafür möchte ich mich bei allen Beteiligten herzlich bedanken", sagte Reuteler.

(red/pd)

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