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Liechtenstein|17.05.2018

Umweltschützer stellen radikale Abholzung der Eschen infrage

SCHAAN - Baumstümpfe und gestapelte Baumstämme sind die Überbleibsel zahlreicher Eschen, die aufgrund des Pilzbefalls ihr Leben lassen mussten. Mit der Anzahl der gefallenen Bäume nehmen auch die kritischen Stimmen zu.

(Symbolfoto: SSI)

SCHAAN - Baumstümpfe und gestapelte Baumstämme sind die Überbleibsel zahlreicher Eschen, die aufgrund des Pilzbefalls ihr Leben lassen mussten. Mit der Anzahl der gefallenen Bäume nehmen auch die kritischen Stimmen zu.

Die Esche ist in tieferen Lagen weit verbreitet und nach der Buche die zweithäufigste Baumart. Doch mittlerweile stapeln sich entlang der Wege immer häufiger gefällte Eschenstämme. Mario Broggi, ehemaliger Direktor der Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft, wandte sich vergangenen Woche mit einem Leserbrief an die Öffentlichkeit: «Was sich jetzt in unserer Region abspielt ist beispiellos. Unter dem Schlagwort der «Sicherheit» und Unfallprävention werden auf Teufel komm raus Eschen umgehauen.» Und das nicht nur entlang stark frequentierter Strasssen wie der Bendererstrasse, sondern auch in Waldreservaten. In Liechtenstein finde derzeit eine fast flächendeckende Rodung der Eschen statt. Die geradezu hysterische Jagd nach kranken Bäumen sei eine übertriebene Vorgehensweise. Der gesamte Wald werde geplündert. Rückmeldungen von Bürgern auf seinen Leserbrief hätten ihn in seiner Meinung bestärkt: «Hier ist den Förstern der Gaul durchgegangen».

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