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Xaver Jehle und Verkehrsminister Daniel Risch. (Fotos: MZ/HM)
Tunnelsanierung
Liechtenstein|08.03.2018 (Aktualisiert am 08.03.18 14:40)

Xaver Jehle reichts - er reicht Beschwerde ein

VADUZ - Xaver Jehle hält an seiner Kritik zur geplanten Tunnelsanierung Gnalp-Steg fest. Auch stösst er sich an der Beantwortung einer Kleinen Anfrage zum Thema. Nun hat der Schaaner Konstrukteur rechtliche Schritte eingeleitet.

Xaver Jehle und Verkehrsminister Daniel Risch. (Fotos: MZ/HM)

VADUZ - Xaver Jehle hält an seiner Kritik zur geplanten Tunnelsanierung Gnalp-Steg fest. Auch stösst er sich an der Beantwortung einer Kleinen Anfrage zum Thema. Nun hat der Schaaner Konstrukteur rechtliche Schritte eingeleitet.

Ganz im Gegensatz zu Xaver Jehle hält die Regierung das gewählte Sicherheitsniveau (mit SOS-Boxen) genügend und für gut vertretbar, wie sie auf eine Kleine Anfrage von Christoph Wenaweser (VU) im Landtag über die Tunnelsanierung Gnalp-Steg antwortet. Dieser Entscheid basiere auf umfangreichen Gutachten.

Fluchtwege sind nicht verpflichtend

Fluchtstollen sieht das Landesprojekt nicht vor. «Durch die gerade und übersichtliche Linienführung, das geringe Gefälle des Tunnels (keine Kaminwirkung bei Feuer) sowie der Tatsache, dass der Tunnel bei Schwerverkehr nur im Richtungsverkehr betrieben wird, sind die Risiken für ein Grossereignis im Tunnel gering», argumentiert der für das Amt für Bau und Infrastruktur (ABI) zuständige Regierungschefstv. Daniel Risch (VU). Es gebe auch keine gesetzliche Verpflichtung zur Erstellung von Fluchtstollen. Diese Aussage stösst Xaver Jehle ganz sauer auf: «Es gibt aber die Verpflichtung, Menschenleben vor Gefahren zu schützen!» Das Risiko sei sehr wohl da – Stichwort «Todesfallen» (das «Volksblatt» berichtete mehrfach). Er verweist bezüglich Kaminwirkung auf die Windgeschwindigkeiten im Tunnel, die bis zu 60 km/h betragen würden. «Dies aufgrund von Druckdifferenzen vom Rhein- zum Saminatal und sicher nicht vom Gefälle», so Jehle, der etliche Arbeitsstunden in der Röhre verbracht hat.

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