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Liechtenstein|04.02.2018

"Lebenschance": Gamprin gibt grünes Licht für Jubiläumsprojekt

GAMPRIN - Mit 8 zu 1 Stimmen hat der Gampriner Gemeinderat das Projekt «Lebenschance» genehmigt. Dieses lancierten die Gemeinden, nachdem der Jubiläumsweg abgelehnt wurde.

Die Vorsteherkonferenz hatte sich Ende 2017 für ein soziales Projekt als Beitrag der Gemeinden zum 300-Jahr-Jubiläum Liechtensteins ausgesprochen. Dieses soll über das Jubiläumsjahr hinaus wirken und Spuren im In- und Ausland hinterlassen, schreibt der Gampriner Gemeinderat in seinem Sitzungsprotokoll. Als Ers­ter der elf Gemeinderäte erteilte er seine Zustimmung.

Konzeptidee

Die Idee widerspiegle den Grundgedanken der Gemeinden, anlässlich des 300-Jahr-Jubiläums gemeinsam etwas Soziales und vor allem Nachhaltiges umzusetzen. Auf Bauten soll bewusst verzichtet werden. Einerseits soll Dankbarkeit gegenüber dem Ausland gezeigt werden, dass Liechtenstein während der letzten 300 Jahre von den direkten Auswirkungen verschiedener Kriegswirren und Katastrohen weitgehend verschont geblieben ist und danach einen Aufschwung in vielen Bereichen erleben durfte. «Hierfür ist Dankbarkeit durchaus angebracht und sie soll mit einer solchen Geste gezeigt werden», heisst es im Protokoll. Andererseits sei es so, dass auch im Lande selbst durchaus Menschen hilfsbedürftig und in Notlagen sind. Auch hier soll die Möglichkeit geschaffen werden, Betroffene unterstützen zu können und so unbürokratische Hilfe zukommen zu lassen.
Unter dem Motto «Lebenschance» soll deshalb ein Projekt umgesetzt werden, welches Hilfsprojekte im In- und Ausland, deren Visualisierung und Kommunikation sowie den Einbezug der Bevölkerung und des von Liechtenstein Marketing initiierten «Liechtenstein Weges» beinhalten.

Konkrete Vorschläge

Dazu gebe es verschiedene Ideen und Projektansätze. Doch der Gemeinderat hält fest: Es handelt sich dabei um eine nicht abschliessende und noch zu konkretisierende Ideensammlung. Es gehe im Moment lediglich um den Entscheid in den 11 Gemeinderäten, das Projekt in dieser Form überhaupt starten zu können. «Aus diesem Grund ist es noch viel zu früh, alle Details oder konkreten Massnahmen bereits festzulegen», heisst es im Protokoll. Genannt werden dann ein Spendenlauf und ein «Gemein(d)schaftsband», das verkauft werden und dessen Erlös in das Projekt fliessen soll. Genauso der Erlös der Spendenaktion «Liechtenstein hilft», die in der Atventszeit 2019 gestartet werde – vergleichbar mit Aktionen wie «Licht ins Dunkel» aus Österreich oder «jeder Rappen zählt» aus der Schweiz. Auch Schulen sollen einbezogen werden und Aktionen an bestehenden Anlässen sind angedacht. Für die Planung und Umsetzung der Projekte im Ausland wird der Liechtensteinische Entwicklungsdienst (LED) und für die Projekte im Inland die Caritas Liechtenstein die Koordination übernehmen.

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(red/pd)

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