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Die mobile Feinstaubmessstation (vorne links), die vergangenes Jahr in Schaanwald postiert war, ist nun nach Eschen gezügelt. (Archivfoto: ZVG)
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Liechtenstein|18.01.2016 (Aktualisiert am 18.01.16 19:44)

Feinstaubmessanlage zügelt zum Eschner "Eintrachtkreisel"

ESCHEN - Seit 14. Dezember 2015 befindet sich die mobile Feinstaubmessstation an der Essanestrasse in Eschen, wo sie für ein Jahr die Feinstaubbelastung aufzeichnen wird. Dies teilte das Amt für Umwelt am Montag mit.

Die mobile Feinstaubmessstation (vorne links), die vergangenes Jahr in Schaanwald postiert war, ist nun nach Eschen gezügelt. (Archivfoto: ZVG)

ESCHEN - Seit 14. Dezember 2015 befindet sich die mobile Feinstaubmessstation an der Essanestrasse in Eschen, wo sie für ein Jahr die Feinstaubbelastung aufzeichnen wird. Dies teilte das Amt für Umwelt am Montag mit.

Seit 2005 misst das Amt für Umwelt die Feinstaubkonzentration mit einer mobilen Messstation an verschiedenen verkehrsbelasteten Standorten. Diese Messungen erfolgen zusätzlich zu jenen an der fixen Ostluft-Station in Vaduz. Der aktuelle Standort der Messstation befindet sich nun für ein Jahr an der Landstrasse beim Eintrachtkreisel in Eschen.

Feinstaub ist ein Gemisch von kleinsten Staubteilchen, die einen Durchmesser von weniger als 10 Mikrometer aufweisen und deshalb auch PM10 genannt werden. Feinstaub gelangt aus verschiedenen Quellen als primärer Feinstaub durch die Verbrennung von fossilen Brennstoffen (Benzin, Diesel, Heizöl und Kohle) und der Verbrennung von Holz in die Luft. Zu den primären Quellen zählt auch der Anteil, welcher durch Abrieb und Aufwirbelung verursacht wird. Zudem bildet sich auch sogenannter sekundärer Feinstaub in der Atmosphäre aus Verbrennungsabgasen und landwirtschaftlichen Prozessen. Studien belegen, dass Feinstaub gesundheitliche Auswirkungen wie Atemwegserkrankungen, Herz-/ Kreislaufkrankheiten, Krebserkrankungen und Todesfälle verursachen kann. Die Feinstaubwerte beim Eintrachtkreisel in Eschen sind als Wochenganglinien in Kürze unter www.au.llv.li einsehbar. Unter www.ostluft.li können zudem die Konzentrationen von Feinstaub, Stickstoffdioxid und Ozon an der Station Vaduz Landesbibliothek eingesehen werden.

(ikr/red)

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