«Der Militärdienst war auch damals nicht besonders beliebt. Das Militär selbst genoss ebenfalls keinen grossen Rück- halt in der Bevölkerung»: Das «Liechtensteiner Volksblatt» blickte bereits mehrmals gründlich auf Liechtensteins Militärgeschichte. Beispielsweise im April dieses Jahres, als wir von Andreas Kieber berichteten («Der letzte Soldat starb im Bett»).
Heimatkunde
Liechtenstein|11.10.2019

Liechtenstein plante eine bewaffnete Organisation

Das Militär war schon seit 1868 abgeschafft. Mit der Kündigung des Zollvertrags mit Österreich zogen 1919 die kaiserlichen Zöllner ab. Deshalb kam die Idee auf, für den Sicherheitsdienst eine Bürger- oder Landeswehr zu schaffen. Ein diesbezügliches Gesetz wurde dann 1921 beschlossen, aber nie umgesetzt

«Der Militärdienst war auch damals nicht besonders beliebt. Das Militär selbst genoss ebenfalls keinen grossen Rück- halt in der Bevölkerung»: Das «Liechtensteiner Volksblatt» blickte bereits mehrmals gründlich auf Liechtensteins Militärgeschichte. Beispielsweise im April dieses Jahres, als wir von Andreas Kieber berichteten («Der letzte Soldat starb im Bett»).

Das Militär war schon seit 1868 abgeschafft. Mit der Kündigung des Zollvertrags mit Österreich zogen 1919 die kaiserlichen Zöllner ab. Deshalb kam die Idee auf, für den Sicherheitsdienst eine Bürger- oder Landeswehr zu schaffen. Ein diesbezügliches Gesetz wurde dann 1921 beschlossen, aber nie umgesetzt

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(gm)

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