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Die LSV-Speedfahrer Nico Gauer und Marco Pfiffner. (Amarcster Media)
Sport
Liechtenstein|23.11.2022 (Aktualisiert am 23.11.22 13:20)

Speedauftakt: Gauer und Pfiffner nehmen in Übersee Fahrt auf

LAKE LOUISE - Die Speedfahrer starten im kanadische Lake Louise in die Weltcupsaison. Die LSV-Cracks Marco Pfiffner (28) und Nico Gauer (26) haben sich in Übersee bes­tens vorbereitet und wollen in die Punkteränge (Top 30) fahren. Beim ersten Training lief es aber bescheiden. Gauer hatte als 54. 2,42 Sekunden Rückstand. Und Pfiffner als 75. 4,92 Sekunden.

Die LSV-Speedfahrer Nico Gauer und Marco Pfiffner. (Amarcster Media)

LAKE LOUISE - Die Speedfahrer starten im kanadische Lake Louise in die Weltcupsaison. Die LSV-Cracks Marco Pfiffner (28) und Nico Gauer (26) haben sich in Übersee bes­tens vorbereitet und wollen in die Punkteränge (Top 30) fahren. Beim ersten Training lief es aber bescheiden. Gauer hatte als 54. 2,42 Sekunden Rückstand. Und Pfiffner als 75. 4,92 Sekunden.

Durch den abgesagten Saisonauftakt der Speedfahrer in Zermatt/Cervinia (zwei Abfahrten) verzögerte sich für Gauer und Pfiffner der Weltcup-Startschuss um einen Monat. Nun ist es aber so weit, in Lake Louise stehen eine Abfahrt (Freitag, 20.30 Uhr) und am Samstag und Sonntag zwei Super-Gs (jeweils 20.30 Uhr) auf dem Programm. Danach gehts gleich weiter nach Beaver Creek (USA), wo die Woche darauf zwei Abfahrten und ein Super-G gefahren werden.

Zwei fixe Abfahrtsplätze

Was besonders gut ist: Durch den dritten Gesamtrang im letztjährigen Abfahrts-Europacup hat Pfiffner einen fixen Startplatz im Weltcup. Dazu hat der LSV noch einen Quotenplatz – heisst, dass zwei Herren bei den Abfahrten an den Start gehen können. «Das gibt uns natürlich Planungssicherheit und ist auch ein finanzieller Vorteil für uns, da die Kosten teilweise von der FIS übernommen werden», sagte LSV-Geschäftsführer Pascal Hasler (50) im Vorfeld und ergänzte: «Wir wollen in dieser Saison Weltcuppunkte. Das ist auf jeden Fall realistisch, denn wir haben bezüglich Umfeld alles gemacht, dass die Jungs dieses Ziel erreichen können. Jetzt liegt es an Marco und Nico, dass sie den nächsten Schritt machen.»

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Nico Gauer und Marco Pfif­fner beim Training in Übersee. (Fotos: ZVG)

Intensive Vorbereitung in Panorama

Um sich bestens auf die ersten Einsätze vorzubereiten, reisten Nico Gauer und Marco Pfiffner gemeinsam mit Massimo Vitalini (Elitetrainer Speedherren beim LSV) bereits am 9. November nach Übersee. Wobei es für Pfiffner die Premiere ist, Gauer war schon im Vorjahr am Start. In Panorama, das rund zwei Autostunden von Lake Louise entfernt ist, wurde dann auch intensiv gearbeitet. «Wir haben hier zuerst drei Tage Riesenslalom und danach je vier Tage Abfahrt bzw. Super-G trainiert», berichtet Vitalini. «In Panorama hatten wir hervorragende Bedingungen auf Kunstschnee und die Jungs haben sehr gut gearbeitet und auch ihre Trainingszeiten waren nicht schlecht.» Danach ging es weiter nach Lake Louise, wo auch gleich die Rennstrecke inspiziert wurde. «Die Piste ist in einem ausgezeichneten Zustand, mit viel Kunstschnee und kaum Naturschnee», so Vitalini, dem klar ist, dass «es schwer zu sagen ist, wie die Rennen verlaufen werden». Ziel sei aber, dass beide Cracks in die Top 30 kommen.

Crawford am schnellsten

Lokalmatador James Crawford war im ersten Training der Schnellste. Der Kanadier brauchte für seine Fahrt 1:49,08 Minuten. Damit war Crawford vier Hundertstel vor Mattia Casse (Frankreich) und 43 bzw. 45 Hundertstelsekunden vor den beiden Österreichern Daniel Hemetsberger und Otmar Striedinger.

Pfiffner ging mit der Startnummer 47 ins Rennen, verlor aber von Beginn weg viel Zeit. Schon bei der ersten Zwischenzeit nach rund 20 Sekunden, verlor der Unterländer bereits 0,66 Sekunden. Das summierte sich dann über 1,60 auf 2,75 zu 3,67 zu 4,66 und auf 4,92 Sekunden Rückstand im Ziel. Besser machte es Gauer der bei jeder Zwischenzeit deutlich vor seinem Teamkollen lag und Pfiffner im Ziel zweieinhalb Sekunden abnahm.

Bester Schweizer Fahrer war Stefan Rogetin auf Platz 8. Alexis Monney überraschte mit Rang 15, Beat Feuz fuhr als drittbester Eidgenosse auf Platz 21 und Marco Odermatt kam nur auf Platz 39.

(rb)

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