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Nina Riedener kam mit den warmen Temperaturen gut zu Recht. (Foto: ZVG)
Sport
Liechtenstein|02.03.2021 (Aktualisiert am 02.03.21 18:42)

Immer besser reingefunden – Riedener zufrieden mit Premiere

OBERSTDORF - Waren es an der Alpinen Ski-WM noch drei Athleten, die Liechtensteins Farben vertraten, muss sich Nina Riedener an jener der Nordischen als Einzelkämpferin beweisen. Für die erst 20-Jährige war das Skatingrennen über 10 Kilometer das erste WM-Rennen überhaupt. Und mit dem 67. Rang zeigte sie sich zufrieden.

Nina Riedener kam mit den warmen Temperaturen gut zu Recht. (Foto: ZVG)

OBERSTDORF - Waren es an der Alpinen Ski-WM noch drei Athleten, die Liechtensteins Farben vertraten, muss sich Nina Riedener an jener der Nordischen als Einzelkämpferin beweisen. Für die erst 20-Jährige war das Skatingrennen über 10 Kilometer das erste WM-Rennen überhaupt. Und mit dem 67. Rang zeigte sie sich zufrieden.

Wie es ist, sich mit starker Konkurrenz zu messen, weiss Nina Riedener. An Junioren- oder auch U23-Weltmeisterschaften stand die 20-Jährige schon öfter im Einsatz. Bei den ganz Grossen mischte sie nun das allererste Mal mit. Und es sei «etwas ganz anderes», wie sie meint. «Ich war so nervös wie noch nie glaube ich. Und ja, man sieht da die Topläuferinnen, die man normalerweise nur aus dem Fernseher kennt, dass ist schon speziell, aber irgendwie auch cool», blickt Riedener zurück. Dass sie mit eben jenen Topcracks nicht mithalten kann, dessen war man sich bewusst. Volle Konzentration auf sich selbst lautete daher das Motto der Athletin des Nordic Club Liechtenstein für das Skatingrennen über 10 Kilometer.

Nina Riedener bei ihrem allerersten WM-Rennen. (Foto: ZVG)

Kein Druck als Erfolgsrezept

Mit Startnummer 65 ging es für sie bei Temperaturen um die 10 Grad und «strengen Pistenverhältnissen», wie ihre Trainerin Karoline Moen Guidon meinte, ins Rennen. Und es war ein starker Steigerungslauf, den die Liechtensteinerin ablieferte und letztlich auf dem 67. Rang unter 88 Klassierten beendete. «Je länger das Rennen dauerte, umso besser lief Nina. Das ist deshalb auch erfreulich, weil viele Kontrahentinnen zum Schluss einbrachen. Mit ihrer Leistung kann sie auf jeden Fall zufrieden sein», so Moen Guidon. Und das war sie definitv: «Ich habe mir vorgenommen einfach mit Freude und Spassan die Sache heranzugehen, da ich ja nichts zu verlieren hatte. Klar ich wollte für mich selbst gut laufen, aber es war jetzt kein grosser Druck da und ich denke, dass war der Grund dafür, dass es so gut gelaufen ist», so Riedener.

Der Fokus bei der FL-Athletin liegt nun auf ihrem Einsatz am Samstag im Massenstartrennen über 30 km klassisch – es ist das erste Mal, dass sie über diese Distanz an den Start geht.

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(mm)

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