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Milan Gajic fährt mit breiter Brust nach Lausanne. (Foto: MZ)
Sport
Liechtenstein|07.12.2019 (Aktualisiert am 07.12.19 16:57)

Spitzenspiel beim Spitzenreiter: FCV will in Lausanne gewinnen

VADUZ - Auf den FC Vaduz wartet am vorletzten Spieltag der Hinrunde in der Challenge League eine echte Härteprüfung. Im Spitzenspiel bei Lausanne-Sport (Sonntag, 15 Uhr, Liveticker auf «www.volksblatt.li») muss die Elf von Mario Frick (45) gegen die beste Truppe der Liga bestehen, um die eigene Serie (fünf Spiele ohne Niederlage) weiter auszubauen.

Milan Gajic fährt mit breiter Brust nach Lausanne. (Foto: MZ)

VADUZ - Auf den FC Vaduz wartet am vorletzten Spieltag der Hinrunde in der Challenge League eine echte Härteprüfung. Im Spitzenspiel bei Lausanne-Sport (Sonntag, 15 Uhr, Liveticker auf «www.volksblatt.li») muss die Elf von Mario Frick (45) gegen die beste Truppe der Liga bestehen, um die eigene Serie (fünf Spiele ohne Niederlage) weiter auszubauen.

Das Selbstbewusstsein ist auf jeden Fall gross beim FCV. Vor allem nach dem ersten Auswärtssieg vor zwei Wochen in Schaffhausen (3:0). Endlich wurde der Bock umgestossen, belohnte sich die Mannschaft für das gute Spiel.
Aufbauen kann Vaduz auch auf die überragende erste halbe Stunde vom letzten Sonntag gegen Chiasso (4:2). Da führte die Frick-Elf bereits mit 4:0, zeigte eine unglaubliche Effizienz vor dem Tor der Tessiner. Eine Effizienz, die es gegen die beste Defensive der Liga auch braucht. «Lausanne hat zu Hause erst zwei Gegentreffer kassiert. Aber – sie sind nicht unverwundbar. Das haben wir in den Videos, die wir angeschaut haben, gesehen», so Frick.

«LS» unter besten sechs Teams

Die Aufgabe wird aber auf jeden Fall nicht einfach. Denn für Frick gehört Lausanne-Sport, mit seinem Kader und seiner Klasse, in die Super League. «Ich sehe sie derzeit unter den besten sechs Mannschaften der Schweiz. Das konnte man im Schweizer Cup sehen, als sie gegen Lugano 3:0 gewinnen konnten und Xamax 6:0 abschossen. Zudem haben sie ihre letzten drei Heimspiele in der Liga alle mit 5:0 gewonnen. Das ist eine unglaubliche Bilanz. Es ist aber auch so, dass in allen Spielen die 5:0 ausgingen, die gegnerische Mannschaft riesen Chancen hatte, bevor Lausanne das 1:0 machte. Wir haben die Spieler und die Möglichkeiten, Lausanne zu schlagen. Und wir fahren nach Lausanne, um zu gewinnen!»

«Wir kommen mit viel Selbstvertrauen und haben eine gute Chance, wenn wir 90 Minuten lang konzen­triert auftreten.»

Milan Gajic, Spielmacher FC Vaduz

Und genau da muss Vaduz ansetzen. Denn das «LS» schlagbar ist, hat man in den Spielen der Contini-Truppe beim Stadtrivalen Lausanne-Ouchy (0:3) und zuletzt beim Schlusslicht Chiasso (2:3) gesehen.

Ein Ausrufezeichen setzen

Spielmacher Milan Gajic (33), der letzte Woche seinen Vertrag um ein Jahr bis 2021 verlängerte («Volksblatt» berichtete), freut sich auf das Match auf der Pontaise. Denn der Routinier ist überzeugt, dass man beim Spitzenreiter eine gute Leistung zeigen wird. «Wir kommen mit viel Selbstvertrauen», erklärt Gajic. «Das Hinspiel, das wir 1:2 verloren haben, war unglücklich. Sie sind die beste Heimmannschaft der Liga (sieben Siege in acht Spielen, d. Red.). Doch wir haben eine gute Chance, wenn wir 90 Minuten lang konzen­triert auftreten.»

Und mit einem Sieg in Lausanne kann Vaduz ein echtes Ausrufezeichen setzen. Nach dem Motto: Wir sind wieder da. «Das stimmt. Das wäre ein grosses Signal, wenn wir dort gewinnen», grinst Frick.

Ob es Veränderungen in der Startelf des FCV geben wird und alles weitere zum Spiel lesen Sie in der Samstagsausgabe des «Volksblatt».

(jts)

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