Tunahan Cicek fühlt sich auf der "10" sichtlich wohl. (Foto: MZ)
Sport
Liechtenstein|07.11.2019

Cicek blüht auf neuer Position auf

VADUZ - Endlich kann FCV-Trainer Mario Frick (45) mit seinem bevorzugten System spielen, mit zwei echten Stürmern. Manuel Sutter (28) und Nicolae Milinceanu (27) in diesem Fall. 3-4-1-2 lautet die neue Zauberformel in Vaduz. Ein Systemwechsel, der vor allem einem Spieler zugutekommt: Tunahan Cicek (27)

Tunahan Cicek fühlt sich auf der "10" sichtlich wohl. (Foto: MZ)

VADUZ - Endlich kann FCV-Trainer Mario Frick (45) mit seinem bevorzugten System spielen, mit zwei echten Stürmern. Manuel Sutter (28) und Nicolae Milinceanu (27) in diesem Fall. 3-4-1-2 lautet die neue Zauberformel in Vaduz. Ein Systemwechsel, der vor allem einem Spieler zugutekommt: Tunahan Cicek (27)

Der Neuzugang fühlt sich sichtlich wohl hinter den beiden Spitzen, blüht mit seiner Spielstärke regelrecht auf. «Die Position gefällt mir. Ich spiele gerne auf der 10, habe da viele Freiheiten und fühle mich wohl. Das weiss der Trainer auch und ich geniesse es», so Cicek. Vor allem auch, da er weniger Defensivaufgaben hat, als wenn er einer der drei Stürmer im 3-4-3 ist. Da musste er auf den Aussenbahnen immer viel zurückarbeiten. «Das kommt noch dazu. So habe ich mehr Power und Energie nach vorne.»

Die Idealposition gefunden

Und das konnte man in den letzten beiden Spielen auch sehen. Beim 3:3 bei den Grasshoppers machte Cicek den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich, kurbelte immer wieder die schnellen Vaduzer Angriffe an. Und auch zuletzt beim 4:2 gegen Wil zeigte Cicek eine starke Vorstellung – da allerdings ohne eigenen Treffer. «Klar ist es schön, Tore zu machen. Aber ich schaue da nicht nur drauf. Wichtig ist, dass wir gewinnen und die Punkte holen. Wenn wir so spielen wie zuletzt, können wir gegen alle mithalten. Leider haben wir viele Punkte zum Saisonstart liegen lassen. Aber das ist Fussball.»

Auch Frick freuts, dass Cicek immer besser wird. «Es ist perfekt für uns. Denn die beiden Stürmer binden ihre Verteidiger und Cicek hat alle Freiheiten, kann überall herumwusseln. Er bewegt sich sehr gut zwischen den Linien. Ich denke schon, dass es die Idealposition für ihn ist.»

Nicolae Milinceanu stürmt zur Nationalmannschaft. (Foto: MZ)

Milinceanu zum Nationalteam

Sonntag geht es nun nach Aarau (15 Uhr, Liveticker auf «www.volksblatt.li»). Dort soll endlich der erste Auswärtssieg der Saison eingefahren werden. Auch wenn es für die Techniker schwierig wird. Denn der Platz im Brügglifeld ist nicht der beste, gleicht gerade im Herbst und Winter meistens einer tiefen Wiese. «Das müssen wir nehmen, wie es ist. Wir müssen einfach unser Spiel machen. Und dann wird das auch in Aarau klappen», erklärt der Rorschacher entspannt.

Beim FCV gab es vor dem Spiel in Aarau zudem eine erfreuliche Nachricht. Milinceanu ist für die EM-Qualifikationsspiele von Moldawien aufgeboten ist - erstmals wieder seit März. Die Osteuropäer spielen am 14. November in Paris gegen Frankreich und am 17. November zu Hause gegen Island.

Wie es um Liechtensteins Nationalspieler Jens Hofer nach seiner Gehirnerschütterung steht, lesen Sie in der Freitagsausgabe des "Volksblatt".

(jts)

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