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Helgi Kolvidsson freut sich auf die letzten Länderspiele 2019. (Foto: RM)
Sport
Liechtenstein|06.11.2019 (Aktualisiert am 06.11.19 15:55)

Nationalteam will den Partycrasher spielen

SCHAAN - Für die Fussball-Nationalmannschaft stehen die letzten beiden Spiele der WM-Qualifikation an. In Finnland (15. November) und drei Tage später gegen Bosnien-Herzegowina kann man noch entscheidend in die EM-Ticket-Vergabe eingreifen. Denn: Liechtenstein kann den «Partycrasher» spielen!

Helgi Kolvidsson freut sich auf die letzten Länderspiele 2019. (Foto: RM)

SCHAAN - Für die Fussball-Nationalmannschaft stehen die letzten beiden Spiele der WM-Qualifikation an. In Finnland (15. November) und drei Tage später gegen Bosnien-Herzegowina kann man noch entscheidend in die EM-Ticket-Vergabe eingreifen. Denn: Liechtenstein kann den «Partycrasher» spielen!

Finnland kann sich mit einem Sieg gegen die Mannschaft von Helgi Kolvidsson (48) erstmals für eine EM oder WM qualifizieren. Das weiss auch der Isländer, hofft, mit seinen Jungs die Finnen ärgern zu können. «Sie stehen vor einer grossen Sensation. Es herrscht eine grosse Euphorie in Finnland. Das Stadion wird ausverkauft sein und sie gehen davon aus, dass sie gegen uns den Sack zumachen», erklärt Kolvidsson. Doch das kann auch die Chance für Liechtenstein sein. «Ich habe das mit Island erlebt, als wir gegen einen kleinen Gegner die Qualifikation klar machen konnten. Dann wurde es eine Zitterpartie, denn der Druck wird für Finnland gross sein. Deshalb wollen wir der Partycrasher in Helsinki sein.»

Dennoch sind die Skandinavier klarer Favorit nächste Woche Freitag (18 Uhr MEZ. Liveticker auf «www.volksblatt.li»). Alleine schon wegen ihren Spielern, die fast allesamt in den höchsten Klassen und europäischen Topligen spielen. «Besonders herausheben will ich Teemu Pukki und Lukas Hradecky. Pukki ist seit Jahren ein absoluter Topstürmer, trifft in der Premier League bei Norwich und zeigt auch im Nationalteam seine Qualitäten», so Kolvidsson. «Dazu haben sie mit Hradecky, den ich aus seiner Zeit in Frankfurt kenne, einen der besten Keeper der Bundesliga im Tor. Die ganze Mannschaft ist ein echtes Team! Das macht Finnland so stark.»

Jens Hofer hat eine Gehirnerschütterung. (Foto: MZ)

Auch Hofer droht auszufallen

So gross die Vorfreude auf das Spiel in Helsinki ist, so gross sind auch die Abwehrsorgen von Kolvidsson. Denn neben dem verletzten Daniel Kaufmann (28, Bänderriss im Knöchel) droht auch Jens Hofer (22) auszufallen. Der FCV-Kicker zog sich letztes Wochenende beim Spiel der Vaduzer U21 gegen Arbon (1:2) eine Gehirnerschütterung zu. Einsatz bei der Nationalmannschaft ungewiss. «Wir müssen bei Jens aufpassen. Es ist schliesslich nicht seine erste Gehirnerschütterung», warnt Kolvidsson vor einem zu frühen Einsatz des Linksfusses.

Marcel Büchel fehlt weiterhin

Am Montag unterschrieb Marcel Büchel (28) einen Vertrag bei Juve Stabia («Volksblatt» berichtete), kickt nun in der Serie B. Dennoch wird er beim Jahresabschluss der Nationalmannschaft in Finnland und gegen Bosnien-Herzegowina nicht dabei sein. Kolvidsson verzichtet aus gutem Grund auf den Mittelfeldspieler. «Er wäre schlecht, wenn er sofort wieder vom neuen Verein weg wäre. Er soll dort Fuss fassen, sich dort durchsetzen. Und dann haben wir im kommenden Jahr wieder einen sehr starken Spieler bei uns.»

Alles zur Nationalmannschaft und zur U21 lesen Sie in der Donnerstagsausgabe des "Volksblatt".

(jts)

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