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Im Spiel gegen Aarau köpfte Denis Simani das 1:0. (Foto: MZ)
Sport
Liechtenstein|05.10.2019

FCV muss gegen Ouchy nachlegen

VADUZ - Der 5:2-Erfolg gegen den FC Aarau letzte Woche war für den FC Vaduz eminent wichtig. Mit dem Dreier konnte man sich vom Tabellenende absetzen, es war ein kleiner Befreiungsschlag. Nun muss gegen Stade Lausanne-Ouchy (Sonntag, 16 Uhr, Liveticker auf «www.volksblatt.li») aber mit einem weiteren Sieg nachgelegt werden.

Im Spiel gegen Aarau köpfte Denis Simani das 1:0. (Foto: MZ)

VADUZ - Der 5:2-Erfolg gegen den FC Aarau letzte Woche war für den FC Vaduz eminent wichtig. Mit dem Dreier konnte man sich vom Tabellenende absetzen, es war ein kleiner Befreiungsschlag. Nun muss gegen Stade Lausanne-Ouchy (Sonntag, 16 Uhr, Liveticker auf «www.volksblatt.li») aber mit einem weiteren Sieg nachgelegt werden.

Aber Vorsicht! Der Aufsteiger ist die derzeit heisseste Mannschaft der Liga, holte aus den letzten fünf Meisterschaftsspielen vier Siege, darunter den 3:0-Derbytriumph gegen Spitzenreiter Lausanne-Sport und ein Remis. «Mit dem Pokalspiel sind sie sogar schon sechs Spiele in Serie ungeschlagen», fügte Vaduz-Trainer Mario Frick (45) an. «Sie sind die Mannschaft, die derzeit am besten in Form ist. Wir müssen aufpassen, dass wir keine Fehler im Spiel machen. Da warten sie darauf und kontern dann immer ganz gefährlich. Fundamental wird sein, dass wir trotz viel Ballbesitz auch nach hinten gut absichern.»

Dennoch geht Frick optimistisch in das Spiel. Denn die Erleichterung bei den Spielern war nach dem Aarau-Sieg da, die Mannschaft wirkte im Training viel gelöster nach dem ersten Sieg seit dem zweiten Spieltag. «Für die Köpfe war es sehr wichtig, dass wir in dieser Drucksituation gewonnen haben. Ich hoffe, dass der Sieg die Blockade gelöst hat und wir wieder unsere Stärken ausspielen. Und wenn wir erneut daheim gewinnen, haben wir in zwei Spielen so viele Zähler geholt, wie in den acht Spielen zuvor zusammen.»

Simani fordert nächsten Sieg

Mit einem weiteren Dreier gegen den Aufsteiger könnte Vaduz sogar wieder ganz leicht oben ranschnuppern. Für Denis Simani (27) muss jetzt einfach weiter gewonnen werden. Der Abwehrspieler war schon kurz nach dem Aarau-Spiel auf den morgigen Gegner fokussiert. «Wir haben zwar drei Punkte gegen Aarau geholt, doch jetzt muss es weitergehen. Wir müssen immer 100 Prozent geben und nun auch Lausanne-Ouchy schlagen.»

Vorteile hat der FCV sicherlich bei Standardsituationen gegen die Waadtländer. Schon gegen Aarau klappte er nach zwei Standards, Simani zum 1:0 und Schmidt zum 3:2 trafen jeweils nach Gajic-Flanke per Kopf. «Vorne war das gut, allerdings haben wir die beiden Gegentore auch nach Ecken bekommen. Das haben wir in der Analyse klar angesprochen», so Frick.

Boris Prokopic ärgert sich noch über das Hinspiel. (Foto: MZ)

Und: Vaduz hat auch noch eine kleine Rechnung mit Ouchy offen. Denn beim Hinspiel verschenkte der FCV leichtfertig den Sieg, vergab eine 2:0 und 3:2-Führung beim letztlich enttäuschenden 3:3. «Sie haben als Aufsteiger viel Euphorie. Das hat man auch im Hinspiel gesehen. Dennoch haben wir dort zwei Punkte verloren, das Spiel unnötig aus der Hand gegeben. Das tut schon weh, dass wir dort die Punkte liegen gelassen haben. Deswegen wollen wir jetzt auf jeden Fall gewinnen», erinnert sich Mittelfeldspieler Boris Prokopic (31) an den 4. August. Und sein Trainer ergänzt. «Wir haben die Waffen, Ouchy zu schlagen und wollen schauen, dass wir bis zur Winterpause unter den ersten fünf in der Tabelle stehen.»

Was es neues von Sandro Wieser gibt und warum der FCV zum Start der nächsten Saison ein Problem hat, lesen Sie in der Samstagsausgabe des "Volksblatt".

(jts)

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