Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
Dennis Salanovic war beim Ausgleich nicht zu halten. (Foto: RM)
Sport
Liechtenstein|09.09.2019 (Aktualisiert am 10.09.19 15:58)

Nach Remis in Griechenland: LFV-Team feiert den Punkt

ATHEN – Zwei Spiele, ein Punkt und insgesamt eine gute Vorstellung. Die Auswärtsreise der Fussball-Nationalmannschaft in Bosnien-Herzegowina und Griechenland war bis auf die letzten zehn Minuten in Bosnien ok. Dort gab es vier Gegentore. Dafür entschädigte die 85. Minute von Athen – denn da machte Dennis Salanovic (23) den 1:1-Ausgleich in Griechenland.

Dennis Salanovic war beim Ausgleich nicht zu halten. (Foto: RM)

ATHEN – Zwei Spiele, ein Punkt und insgesamt eine gute Vorstellung. Die Auswärtsreise der Fussball-Nationalmannschaft in Bosnien-Herzegowina und Griechenland war bis auf die letzten zehn Minuten in Bosnien ok. Dort gab es vier Gegentore. Dafür entschädigte die 85. Minute von Athen – denn da machte Dennis Salanovic (23) den 1:1-Ausgleich in Griechenland.

Nach einem Traumpass von Nicolas Hasler (28) aus der eigenen Hälfte konnte Salanovic endlich seine Schnelligkeit ausspielen, lief den internationalen Topverteidigern Sokratis und Manolas davon und schob Keeper Barkas den Ball durch die Beine. „Ich war sehr überrascht, dass ich so frei in den Lauf kam. Es war ein super Pass von Nici. Ich habe schon gewusst, welche Weltstars mich verfolgen. Aber im Prinzip war es eine Situation wie in jedem anderen Spiel auch. Dann habe ich gewartet, was der Torwart macht. Und ja – dann war zwischen seinen Beinen offen. Und dass ich den Ball dann genau so Treffer, macht es umso besser“, strahlte der Torschütze über beide Ohren. „Wir wussten, dass wir in jedem Spiel eine Topchance bekommen. Zum Glück habe ich sie im Gegensatz zu Bosnien gemacht. Endlich war ich effizient und hab den Ball reingehauen.“

The King of the World... (Foto: RM)

Ein Treffer, der die komplette Mannschaft in Ekstase versetzte. Alle (!) Spieler und Betreuer rannte zu Salanovic, feierten den insgesamt verdienten Ausgleich. Denn der Treffer, der erste der laufenden EM-Qualifikation, bescherte Liechtenstein auch den ersten Punkt. Und eine Befreiung für Trainer Helgi Kolvidsson und Co. „Die Erleichterung ist riesengross. Die Jungs haben sich den Punkt verdient und es war eine Bestätigung, dass viel möglich ist, wenn wir als Team agieren“, erklärte der Isländer. „Das Tor der Griechen war ein Zufallstreffer. Und unser Plan ist aufgegangen. Bei Dennis wusste ich, dass ihn die beiden Griechen nicht mehr einholen werden.“

Und auch Salanovic springt von einer Befreiung. „Das Tor und der Punkt sind extrem wichtig für unsere Köpfe. Das hat man auf dem Feld gesehen, die Freude, die bei uns herrschte. Auch was nach dem Spiel in der Kabine abging war Wahnsinn. Wir haben und endlich mal belohnt für die harte Arbeit, haben ordentlich gefeiert. Es war einfach toll.“

Die Tore im Video

Als Belohnung gab es für die „geile Truppe“ einen freien Abend in Athen. Wie ihn die einzelnen Spieler verbracht haben, bleibt aber geheim. „Wir haben es uns auf jeden Fall verdient“, grinste Salanovic verschmitzt. Und Kolvidsson fügte an. „Nach so einem Erfolg sollen die Jungs das geniessen.“

Eine weitere Sache liess der Torschütze ebenfalls offen. Denn nach seinem Tor rannte er zur TV-Kamera machte ein Herz und warf ein Küsschen Richtung Kamera. „Das bleibt privat“, erklärte er. „Aber diejenigen, die es betrifft, wissen wer gemeint ist.“ Und dabei ging ihm sein Dauergrinsen nicht mehr aus dem Gesicht.

(jts)

Teile diesen Artikel mit deinen Freunden

Nächster Artikel
Sport
Liechtenstein|07.09.2019 (Aktualisiert am 07.09.19 12:39)
Griechen-Coach van‘t Schip: Brauchen ein gutes Spiel
Volksblatt Werbung