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Landesmeister Loris Dal Farra in Aktion. (Foto: Paul Trummer)
Sport
Liechtenstein|08.09.2019 (Aktualisiert am 08.09.19 14:39)

Loris Dal Farra mit dem vierten Streich

SCHAAN - Zum vierten Mal in Serie gewinnt Loris Dal Farra die Liechtensteiner Landesmeisterschaft der Mountainbiker. Vom Podest strahlte er zusammen mit dem zweitrangierten Marc Ruhe und dem Dritten Konstantin Alicke.

Landesmeister Loris Dal Farra in Aktion. (Foto: Paul Trummer)

SCHAAN - Zum vierten Mal in Serie gewinnt Loris Dal Farra die Liechtensteiner Landesmeisterschaft der Mountainbiker. Vom Podest strahlte er zusammen mit dem zweitrangierten Marc Ruhe und dem Dritten Konstantin Alicke.

Das Feld der Elite zählte acht Fahrer. So viele, wie noch nie seit der Erstaustragung des Dux-Races vor acht Jahren – und die Teilnehmerzahl hätte gar zweistellig sein können, wären nicht Romano Püntener und Flavio Knaus im Training vor zehn Tagen unglücklich zusammengestossen. Ihre Verletzungen sind zwar auf dem Weg zur Besserung, für einen Renneinsatz aber war es noch zu früh. Die beiden halfen in der Organisation und beobachteten das Elite-Rennen etwas geknickt, war doch die Vorfreude auf die Premiere bei der Elite gross. Und auch der spätere Sieger Loris Dal Farra, sagte, dass er sich auf das Rennen mit den beiden erfolgreichen Nachwuchsfahrern gefreut habe. «An meiner Taktik und meinem Ziel, das Rennen zum vierten Mal in Serie für mich zu entscheiden, änderte ihr Verzicht aber nichts», so der spätere Sieger.
Der erste Führende im Rennen war Konstantin Alicke: «Ich versuchte vorne Tempo zu machen, um dem Rennen mein eigenes Tempo diktieren zu können.» Doch im technisch schwierigen Teil, in dem es sehr glitschig war, verlor Alicke Grip und ging zu Boden. Von seinen beiden Kontrahenten überholt, musste er sein eigenes Tempo fahren: «Ich spürte die lange Saison.» So erschien nach der ersten Runde Loris Dal Farra bereits als Führender im Start-Ziel-Bereich und konnte diese kontinuierlich ausbauen. Er liebe zwar trockene Bedingungen, so Dal Farra: «Doch der nasse Parcours mit vielen rutschigen Stellen machte das Rennen spannend und technisch schwieriger.» Schliesslich konnte er bis auf Ruhe alle Fahrer überrunden. «Mein Ziel war das nicht. Ich wollte ganz einfach zum vierten Mal in Serie gewinnen. Das ist aufgegangen», so der 18-jährige Sieger.
Mit Ruhe durch die Rhythmuswechsel
Auch der 46-jährige Marc Ruhe, der letzte Landesmeister vor der Serie Dal Farras, fühlte sich gut in Form. So, dass er sich nach zwei Jahren Unterbruch entschied am Dux-Race um einen Podestplatz zu kämpfen, obwohl ihm die Strecke nicht liegt. «Mir käme ein langer Berg viel mehr entgegen als die ständigen Rhythmuswechsel, welche die jungen Fahrer so spielerisch meistern», lachte der amtierende XTerra-Cross-Triathlon-Europameister seiner Altersklasse. «Dennoch bin ich total happy mit dem zweiten Rang», so Ruhe, der bei der Zieldurchfahrt jubelte wie ein Sieger. Über Bronze freute sich Konstantin Alicke.

(rb)

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