Ridvan Kardesoglu ist wieder beim A-Team dabei. (Foto: MZ)
Sport
Liechtenstein|03.09.2019 (Aktualisiert am 03.09.19 15:12)

Kardesoglus Debüt mit den Profis

RUGGELL - Nach fast zwei Jahren Pause ist Ridvan Kardesoglu (22) wieder einmal bei der Nationalmannschaft dabei. Im Dezember 2017 durfte er mit zum Testspiel nach Katar (2:1), jetzt ist er erstmals bei Pflichtspielen im Kader der Mannschaft von Trainer Helgi Kolvidsson (47).

Ridvan Kardesoglu ist wieder beim A-Team dabei. (Foto: MZ)

RUGGELL - Nach fast zwei Jahren Pause ist Ridvan Kardesoglu (22) wieder einmal bei der Nationalmannschaft dabei. Im Dezember 2017 durfte er mit zum Testspiel nach Katar (2:1), jetzt ist er erstmals bei Pflichtspielen im Kader der Mannschaft von Trainer Helgi Kolvidsson (47).

Für den Stürmer von Chur 97 natürlich eine besondere Ehre und ein tolles Erlebnis für die EM-Qualifikationsspiele in Bosnien-Herzegowina (morgen, 20.45 Uhr) und Griechenland (Sonntag, 20.45 Uhr) nominiert worden zu sein. «Wir haben Ridvan mitgenommen, da er ein robuster Stürmer ist und in den ersten Saisonspiel einen sehr guten Eindruck hinterlassen hat», erklärte Kolvidsson seine Nominierung letzte Woche.

«Ich bin froh, dass ich vom Trainer nominiert wurde. Ob es für einen Einsatz langt – das glaube ich eher nicht.»

Ridvan Kardesoglu

Und die kam für Kardesoglu ziemlich überraschend. «Ich habe nicht damit gerechnet, dass ich dabei sein darf. Wir haben starke Spieler in der Offensive. Aber Marcel Büchel hat noch keinen Verein und Simon Kühne ist verletzt. Da habe ich auch Glück gehabt, dass ich mitgenommen werde. Ich bin froh, dass ich vom Trainer nominiert wurde. Ob es für einen Einsatz langt – das glaube ich eher nicht. Denn es sind schon noch andere Spieler dabei, die auch höher spielen als ich. Ich spiele nur in der fünfthöchsten Liga. Aber: Wenn ich spielen darf, werde ich alles reinwerfen und mein Bestes geben.»

Erstmals mit den Profis zusammen

Die ersten Trainingstage waren für den Unterländer aber Neuland. Denn bei seiner ersten Teilnahme bei der A-Mannschaft in Katar fehlten alle Profis. «Es ist toll, mit den Jungs zusammenzuspielen. Vor allen mit den Profis. Das ist für mich etwas völlig neues», erklärte der ehemalige U-21-Nationalspieler. «In Katar haben wir gewonnen – jetzt hoffe ich auch auf gute Ergebnisse in Bosnien und Griechenland.»

Mehr über die Nationalmannschaft und wie es Nicolas Hasler sowie den angeschlagenen Spielern geht, lesen Sie in der Mittwochsausgabe des "Volksblatt".

(jts)

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