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Milan Gajic hat seine Adduktorenprobleme überwunden. (Foto: MZ)
Sport
Liechtenstein|30.08.2019

Gut für Vaduz: Spielmacher Gajic ist wieder fit

VADUZ - Vor fast vier Wochen stand Milan Gajic (32) zuletzt für den FC Vaduz auf dem Platz. Beim müden 3:3 bei Lausanne-Ouchy versuchte der Spielmacher trotz Adduktorenproblemen die letzten 15 Minuten noch mitzuhelfen, den Siegtreffer zu machen. Klappte aber nicht – und Gajic musste seitdem zuschauen.

Milan Gajic hat seine Adduktorenprobleme überwunden. (Foto: MZ)

VADUZ - Vor fast vier Wochen stand Milan Gajic (32) zuletzt für den FC Vaduz auf dem Platz. Beim müden 3:3 bei Lausanne-Ouchy versuchte der Spielmacher trotz Adduktorenproblemen die letzten 15 Minuten noch mitzuhelfen, den Siegtreffer zu machen. Klappte aber nicht – und Gajic musste seitdem zuschauen.

Denn die Adduktorenprobleme blieben hartnäckig am Serben heften. Die hat er schon seit dem ersten Meisterschaftsspiel in Kriens (0:1). Der Kunstrasen tat dabei sein Übriges. So konnte Gajic auch beim Hinspiel der zweiten Europacup-Runde bei Fehérvár in Ungarn nicht von Beginn an ran, wurde erst in der Schlussphase von Trainer Mario Frick (44) gebracht, als man 0:1 hinten lag. Gegen Frankfurt legte Gajic dann gar nicht auf, ebenso wie beim 0:1 gegen Winterthur und letzten Sonntag in Chiasso (2:2).

«Milan ist unser Spielmacher, der Taktgeber, das Herz der Mannschaft.»

Mario Frick, Trainer FC Vaduz

Dabei hätte man gerade in diesen Spielen Gajic mehr denn je benötigt. Zwar hatte Vaduz viel Ballbesitz, versemmelte letztlich aber viele gute Chancen, da der «letzte Ball» nicht ankam. «Da müssen wir uns verbessern. Und Milan ist der Spieler, der den letzten Ball perfekt spielen kann. Dazu schiesst er unglaublich gefährliche Standards. Das geht uns derzeit auch ein bisschen ab. Und: Er ist unser Spielmacher, der Taktgeber, das Herz der Mannschaft», freut sich Frick auf das Comeback seines Mittelfeldstrategen gegen die Grasshoppers (Sonntag, 16 Uhr, Liveticker auf «www.volksblatt.li»).

Es fehlt noch der Rhythmus

Und auch Gajic ist optimistisch, dass er Sonntag der Mannschaft wieder helfen kann und Vaduz in dieser Saison endlich in die richtige Richtung, Richtung obere Tabellenhälfte, abbiegt. «Ich habe keine Schmerzen mehr, konnte die Woche normal trainieren», so Gajic. «Hoffentlich darf ich nun auch spielen oder zuminsest auf der Bank sitzen.»

Das ist natürlich überhaupt keine Frage. Klar ist aber auch, dass man nicht gleich Wunderdinge von Gajic erwarten kann. Schliesslich stand er vier Wochen nicht mehr auf dem Platz, es fehlt der Rhythmus. «Deswegen müssen wir abwägen, ob es Sinn macht, Milan von Beginn an spielen zu lassen oder ob wir ihn im Lauf des Spiels bringen», ist Frick aber auch vorsichtig, dass die Verletzungsprobleme bei Gajic nicht erneut aufbrechen und ihn dann erneut zu einer Pause zwingen.

Welche überragenden Statistiken Gajic hat, lesen Sie in der Freitagsausgabe des "Volksblatt".

(jts)

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