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Berkay Sülüngöz (l.) im Zweikampf mit Frankfurts Rebic. (Foto: MZ)
Sport
Liechtenstein|24.08.2019

«Superman» Sülüngöz vor Chiasso optimistisch

VADUZ - Für den FC Vaduz zählt beim Auswärtsspiel in Chiasso (Sonntag, 16 Uhr, Liveticker auf «www.volksblatt.li») nur der Sieg. Nach nur vier Punkten aus vier Spielen muss die Frick-Elf im Tessin gewinnen, um nicht frühzeitig den Anschluss an die Spitzengruppe der Challenge League zu verpassen

Berkay Sülüngöz (l.) im Zweikampf mit Frankfurts Rebic. (Foto: MZ)

VADUZ - Für den FC Vaduz zählt beim Auswärtsspiel in Chiasso (Sonntag, 16 Uhr, Liveticker auf «www.volksblatt.li») nur der Sieg. Nach nur vier Punkten aus vier Spielen muss die Frick-Elf im Tessin gewinnen, um nicht frühzeitig den Anschluss an die Spitzengruppe der Challenge League zu verpassen

In der letzten Saison war das Spiel in Chiasso (2:1) ein grosser Schritt Richtung Klassenerhalt. Diesmal soll, mit dem 13. Sieg in Serie gegen die Tessiner, ein grosser Schritt Richtung obere Tabellenhälfte gemacht werden. «Das ist so!», stellt Abwehrspieler Berkay Sülüngöz (23) unmissverständlich fest. «Nach der Europa League können wir uns nun voll auf die Meisterschaft konzentrieren und da endlich Gas geben. Es war auch gut, dass wir eine kleine Pause nach den Frankfurt-Spielen hatten. Da konnte man sich gut erholen. Das Spiel in Chiasso wird sicher für die nahe Zukunft in der Tabelle wichtig sein. Es ist nie einfach dort, aber wir haben gute Erinnerungen an Chiasso. Mit diesen Gedanken fahren wir hin und wollen dort gewinnen.»

Im Gegensatz zu Cheftrainer Mario Frick (44), den die Umstellung 50 000 Fans in Frankfurt auf vielleicht 700, 800 Zuschauer in Chiasso ein bisschen Kopfzerbrechen bereitete, sieht das Sülüngöz gelassen. «Wir alle wissen, dass Frankfurt ein Höhepunkt war. Doch jeder weiss, dass wir uns nun auf diese Kulisse einstellen müssen. Jeder wird parat sein – auch wenn es nicht die grosse Zuschauerzahl sein wird.»

Berkay Sülüngöz im "Superman"-Shirt. (Foto: JTS)

«Superman» Sülüngöz

Derzeit sieht man Sülüngöz immer wieder in einem blauen «Superman»-Shirt über den Trainingsplatz rennen. Grund: In der Mannschaft gibt es ein Ranking für Trainingsspiele. Und da steht Sülüngöz auf Platz 1, darf das blaue T-Shirt mit dem Logo vorne und der «1» sowie «Chef» auf dem Rücken bei den Trainingsspielen tragen. «Das ist natürlich für den Spass in der Mannschaft», grinst der Solothurner schelmisch. «Derzeit bin ich an der Spitze, aber das kann natürlich auch wieder wechseln.»

Etwas überraschend hat sich Sülüngöz zu Saisonbeginn in der Abwehrkette durch gute Leistungen festgespielt, man erwartete eher Nationalspieler Maximilian Göppel oder Neuzugang Cédric Gasser in der Dreierkette. Seit dem ersten Testspiel gegen Bern bildet er mit Abwehrchef Yannick Schmid und Denis Simani die «S-Klasse». «Es läuft gut bei uns drei in der Abwehr. Natürlich hofft man als Spieler immer, dass man ran darf. Aber letztlich entscheidet der Trainer», so Sülüngöz.

Mehr über den FC Vaduz und wer für Chiasso noch fraglich ist, lesen Sie in der Samstagsausgabe des "Volksblatt".

(jts)

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