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Manuel Sutter will im Rückspiel endlich treffen. (Foto: KEY)
Sport
Liechtenstein|31.07.2019

FCV will nicht ins offene Messer laufen

VADUZ - Der Traum von Eintracht Frankfurt als nächsten Europacup-Gegner lebt beim FC Vaduz. Dafür muss im Rückspiel der 2. Qualifikationsrunde zur Europa League gegen Fehérvár (Donnerstag, 19 Uhr, Liveticker auf «www.volksblatt.li») aber ein Sieg her. Und zwar mit zwei Toren Differenz oder im Elfmeterschiessen.

Manuel Sutter will im Rückspiel endlich treffen. (Foto: KEY)

VADUZ - Der Traum von Eintracht Frankfurt als nächsten Europacup-Gegner lebt beim FC Vaduz. Dafür muss im Rückspiel der 2. Qualifikationsrunde zur Europa League gegen Fehérvár (Donnerstag, 19 Uhr, Liveticker auf «www.volksblatt.li») aber ein Sieg her. Und zwar mit zwei Toren Differenz oder im Elfmeterschiessen.

Denn das Hinspiel vor einer Woche in Ungarn verlor die Mannschaft von Trainer Mario Frick (44) unglücklich mit 0:1. Ein früher Kopfballtreffer von Stopira (31) in der 5. Spielminute nach einem Eckball entschied das Spiel zugunsten des UEFA-Cup-Finalisten von 1985. Dabei war Vaduz vor allem in der ersten Hälfte überlegen. Einziges Manko: Man traf das Tor nicht!

«Wir brauchen unbedingt Tore. Wir haben eine bessere Ausgangslage liegen lassen, da wir keinen Auswärtstreffer gemacht haben. Das wäre sehr wichtig gewesen»», weiss Stürmer Manuel Sutter (28) vor dem heutigen Rückspiel. Doch der Vorarlberger ist optimistisch, dass man in die nächste Runde einzieht. «Wir müssen nur wieder so gut spielen wie letzte Woche – und halt mindestens ein Tor machen. Wir nehmen viel Selbstvertrauen mit aus dem guten Auftritt in Ungarn, haben ein gutes Gefühl. Denn wir haben gesehen, was möglich ist.»

Yannick Schmid ist gegen Fehérvár gefordert. (Foto: KEY)

Ein 2:0 reicht fürs Weiterkommen

Ein Manko beim FCV ist derzeit aber noch das Toreschiessen. Fünf Pflichtspiele hat man in dieser Saison bestritten, dabei nur vier Treffer erzielt. Zuletzt beim 2:0 in der Liga gegen Schaffhausen netzte Milan Gajic (32) zwei Mal vom Elfmeterpunkt aus ein. Ein Tor aus dem Spiel fiel zuletzt beim 2:1 gegen Breidablik in der 1. Quali-Runde. «Sicher wäre es wichtig für uns Stürmer zu treffen. Aber wenn der Milan wieder zwei Elfer reinhaut und wir 2:0 gewinnen, bin ich auch zufrieden», lacht Sutter.

Ein blindes Anrennen, um den 0:1-Rückstand wettzumachen, wird es aber nicht geben. Vielmehr wird Vaduz aus einer kompakten Defensive gegen Fehérvár antreten. Denn: Ein Gegentor und Vaduz muss schon drei eigene Tore machen, um in die nächste Runde zu kommen.

Simani muss zuschauen

«Das wird für uns ein zweischneidiges Schwert. Wichtig ist, dass wir defensiv gut stehen und möglichst ohne Gegentor bleiben», so Frick. «Und wenn uns das gelingt, bin ich überzeugt, dass wir ein oder zwei Tore machen, um weiterzukommen. Wir sind eine starke Heimmannschaft, sind auch parat für eine Verlängerung oder ein Elfmeterschiessen.»

Verzichten muss Frick aber auf Denis Simani (27). Der Verteidiger sah in allen drei Europa-League-Spielen die Gelbe Karte, ist heute deshalb gesperrt. Damit spielen Berkay Sülüngöz (23) und Cédric Gasser (21) neben Abwehrchef Yannick Schmid (24). Und auf die drei wird einiges zukommen mit den gefährlichen Fehérvár-Offensivleuten Nego, Milanov und Scepovics.

(jts)

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