Jens Hofer (r.) muss verletzt kürzer treten. (Foto: MZ)
Sport
Liechtenstein|04.07.2019

Pech für Nationalspieler Hofer

VADUZ - Der Start in seine Profikarriere verlief für Jens Hofer (22) ziemlich unglücklich. Gerade mal seit elf Tagen ist der Nationalspieler beim FC Vaduz – und seit Mittwoch schon verletzt. Der linke Oberschenkel machte im Training zu

Jens Hofer (r.) muss verletzt kürzer treten. (Foto: MZ)

VADUZ - Der Start in seine Profikarriere verlief für Jens Hofer (22) ziemlich unglücklich. Gerade mal seit elf Tagen ist der Nationalspieler beim FC Vaduz – und seit Mittwoch schon verletzt. Der linke Oberschenkel machte im Training zu

Passiert ist es bei der Vormittagseinheit des FCV. Sechs 30-Meter-Sprints standen auf dem Programm. Fünf Mal ging alles gut, auch bei Hofer, doch beim sechsten Lauf merkte er auf einmal ein Zwicken im Oberschenkel – Zerrung und Pause für den Innenverteidiger. «Das ist natürlich eine blöde Situation für mich», erklärte der Nationalspieler. «Zum Glück ist es nur eine Zerrung. Ich hoffe, dass ich vielleicht sogar am Mittwoch mit nach Island zum Europacup-Spiel reisen kann. Dennoch kommt die Verletzung zu einem schlechten Zeitpunkt. Aber es ist nun mal passiert.»

«Zum Glück ist es nur eine Zerrung. Dennoch kommt die Verletzung zu einem schlechten Zeitpunkt.»

Jens Hofer, FC Vaduz

Die Verletzung entstand aus der neuen Belastung heraus. Schliesslich trainiert der Linksfuss das erste Mal unter Profibedingungen. Darauf muss sich auch sein Körper erst einstellen. Vor allem auch, da er im letzten Jahr eh nie die vollen Einheiten bei seinem Ex-Verein in Münsingen (Promotion League) mitmachen konnte. Grund: Hofer musste immer wieder zum Schweizer Militär, seinen Grundwehrdienst ableisten.

FCV-Premiere gegen Kriens

Trotz Verletzung blickt Hofer aber sehr positiv auf seine ersten knapp zwei Wochen als Profi zurück. Denn für den gebürtigen Bieler ist nun alles eine Nummer grösser. «Klar ist die Umstellung gross. Man sieht die Kollegen jeden Tag, derzeit sind wir sogar den ganzen Tag zusammen, bei zwei Trainings am Tag. Ich habe mich aber inzwischen daran gewöhnt», lachte Hofer. «Zudem bin ich von meiner Wohnung in Triesen auch schnell am Stadion.»

Immerhin konnte Hofer schon seine Premiere für Vaduz feiern. Beim zweiten Testspiel gegen Ligakonkurrent SC Kriens (0:4) stand er erstmals im roten Dress auf dem Platz.

Mehr über den FC Vaduz und bei welchem Verletzten es schlecht aussieht, lesen Sie in der Freitagsausgabe des "Volksblatt".

(jts)

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