Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
LFV-Präsident Hugo Quaderer (Mitte) war mit dem Jahr 2018 zufrieden. (Foto: MZ)
Sport
Liechtenstein|28.03.2019 (Aktualisiert am 28.03.19 21:33)

Zwei Neue und wieder satter Gewinn

SCHAANWALD - Auf der Delegiertenversammlung des Liechtensteiner Fussballverbandes (LFV) gab es turnusmässige Präsidiumswahlen und wieder einen Gewinn zu feiern.

LFV-Präsident Hugo Quaderer (Mitte) war mit dem Jahr 2018 zufrieden. (Foto: MZ)

SCHAANWALD - Auf der Delegiertenversammlung des Liechtensteiner Fussballverbandes (LFV) gab es turnusmässige Präsidiumswahlen und wieder einen Gewinn zu feiern.

Nach sieben bzw. sechs Jahren waren Edy Kindle und Marco Ender gestern letztmals als Präsidiumsmitglieder bei der Versammlung dabei. Beide stellten sich nicht mehr zur Wiederwahl, scheiden damit aus dem Präsidium aus. Als ihre Nachfolger wurden Banker Hubert Büchel aus Ruggell und Zahnarzt Andreas Meier aus Schaan einstimmig von den Delegierten gewählt.

In ihren Ämtern wiedergewählt wurden die langjährigen Präsidiumsmitglieder Thomas Risch (Recht) und Klaus Schmidle (Finanzen), Risch folgt Ender ausserdem noch als Vizepräsident nach. Nicht zur Wahl standen Präsident Hugo Quaderer sowie Rudi Marxer.

Suche nach einer Frau, knapp 142 000 Franken Gewinn

Zudem wurde die Satzung des Verbandes dementsprechend geändert, dass es in Zukunft sieben Präsidiumsmitglieder gibt. «Das war ein Wunsch der FIFA», so Quaderer. «Wir machen kein Geheimnis daraus, dass wir für diesen Posten gerne eine Frau hätten.» Bis spätestens zur nächsten DV im kommenden Jahr muss ein siebtes Mitglied gefunden worden sein. Auch wurde die Amtszeit auf maximal drei Wahlperioden begrenzt – was ab der gestrigen Wahl gilt.

Finanziell ist der Verband weiterhin auf Rosen gebettet. Erneut gab es in der Endabrechnung für das Geschäftsjahr 2018 einen Nettogewinn. Diesmal 141 595 Franken. Das war eine Steigerung gegenüber dem Jahr 2017 um knapp 29 000 Franken bzw. 25,5 Prozent. Einnahmen von 8,55 Mio. Franken (plus 1,27 Mio.) standen Ausgaben von 7,24 Mio. Franken (plus 1,22 Mio.) gegenüber.

Da der Betriebsertrag 1,31 Mio. Franken betrug, konnte der Verband an die sieben Liechtensteiner Vereine satte 591 099 Franken ausschütten. Dazu zahlte der LFV noch 322 625 Franken an den Schweizer Fussballverband. Für das Jahr steigt das Budget auf 12 774 000 Franken (plus 55 Prozent), da man den Bau des Nationalmannschaftszentrum in Ruggell in Angriff genommen hat. Quaderer: «Man kann sagen, dass wir sehr gut für die Zukunft gerüstet sind.»

(jts)

Teile diesen Artikel mit deinen Freunden

Nächster Artikel
Sport
Liechtenstein|26.03.2019 (Aktualisiert am 26.03.19 22:42)
Nationalteam verliert 0:6 in Italien
Volksblatt Werbung